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Zur Entfremdungs- und Identitätsproblematik in der Sowjetprosa der 60er und 70er Jahre

Eine literatursoziologische Untersuchung

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Johann Meichel

In der gegenwärtigen Sowjetliteratur (60er und 70er Jahre) werden häufig Motive wie Entfremdung in den zwischenmenschlichen Beziehungen, Identitätsstörung und "abweichendes" Verhalten behandelt, die in den Gesellschaftswissenschaften hauptsächlich als Folgen der sozial-politischen Verhältnisse gesehen werden. Die Auswahl der in dieser Arbeit behandelten Prosawerke richtet sich vor allem nach thematischen Kriterien. Daraus erklärt sich, daß neben den wohl bekanntesten sowjetischen Schriftstellern wie Kazakov, Rasputin, Tendrjakov, Trifonov u.a. auch Autoren herangezogen wurden, die (noch) nicht in den Literaturgeschichten und Nachschlagwerken erfaßt sind.