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Dem Text ein Freund

Erkundungen des chinesischen Altertums- Robert H. Gassmann gewidmet

Roland Altenburger, Martin Lehnert and Andrea Riemenschnitter

Dieser dem 2008 emeritierten Zürcher Sinologen Robert H. Gassmann gewidmete Band enthält siebzehn Beiträge aus dem Kreis seiner Fachkolleginnen und -kollegen. Die einzelnen Studien umfassen historisch und disziplinär verschiedene Arbeitsbereiche des Faches Sinologie, von der Antike bis in die Gegenwart, von der Archäologie bis zur Kulturwissenschaft. Den Forschungsschwerpunkten Robert Gassmanns entsprechend bilden philologisch-historische Arbeiten zu chinesischen Texttraditionen einen Schwerpunkt. Daneben befassen sich mehrere Beiträge mit bestimmten Aspekten der Han-Zeit, mit den Grabfunden von Mawangdui und mit dem Zhuangzi.
Aus dem Inhalt: Wolfgang Behr: What’s in a name, again? Über Schall und Rauch in der antikchinesischen Personennamengebung – William G. Boltz: Notes on shuoh – Hans van Ess: Die Idee des Zyklus von fünfhundert Jahren bei Mengzi, Sima Qian und einigen anderen Denkern der Han – Nicolas Zufferey: Debates on Filial Vengeance during the Han Dynasty – Raimund Th. Kolb: Von Grabräubern und Grabfrevlern und wie man sich ihrer zu erwehren suchte: Ein kleiner Beitrag zur Kriminalitätsgeschichte der Han-Zeit – Michael Friedrich: Wer war der Grabherr von Ma-wang-tui 3? – Joachim Gentz: Ein Augenblick Unsterblichkeit: Das Bildprogramm von Mawangdui-Banner und Xiuzhen tu – Helmut Brinker: Ein fangyi im Museum Rietberg Zürich – Marc Winter: Die «Richtigstellung der Bezeichnungen» (zheng ming) in der Qing-Zeit: Zu einem Text von Zang Lin (1650-1713) – Stephan Peter Bumbacher: Die Yan-Hui-Perikopen des Zhuangzi – Alfred Leder: Die Geschichte der Lingyun. Symbolik und Anspielung in einer Parabel aus dem Shiyi ji – Roland Altenburger: Weises Kind und frecher Bengel: Zur volksliterarischen Ausgestaltung der Begegnung von Konfuzius und Xiang Tuo – Wolfgang Kubin: «Alles ist in uns selbst vorhanden!» Zum Problem von Ich und Welt im chinesischen Denken – Martin Lehnert: «… denn im Traum ist er niemandes Schmetterling.» Essay über Jacques Lacans Anmerkungen zum Schmetterlingstraum im Zhuangzi – Adrian Hsia: Kant, Herder und Hegel über das fremde Indien und China – Marián Gálik: Psalm 98 according to Han Suyin and the «People’s New Democracy» in China – Andrea Riemenschnitter: Worüber der Meister höchstens nachts spricht, oder: Marx’ chinesische Gespenster.