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Force-Feedback unter besonderer Berücksichtigung interner Modelle

Frank Schiebl

Das Lernen sportlicher Bewegungen ist in besonderer Weise von Force-Feedback, d. h. der Wahrnehmung bzw. Verarbeitung sensorischer Rückmeldungen über Kräfte bestimmt. Die Arbeit reflektiert den derzeitigen Stand der Force-Feedback-Forschung unter theoretischem Bezug auf das Konzept der internen Modelle – einem aktuellen erklärungsmächtigen Ansatz bezüglich der motorischen Kontrolle, der in den letzten ca. zehn Jahren in den Neurowissenschaften entwickelt wurde. Davon ausgehend werden eigene umfangreiche Studien zu drei aktuellen Aspekten – differentielles Lernen, Vorinformation und implizites Lernen – des motorischen Lernens dargestellt.
Aus dem Inhalt: Aufnahme und zentralnervöse Verarbeitung von Informationen über Kraftwirkungen – Interne (motorische) Modelle – Force-Feedback und Kontextvariabilität – Differenzielles Lernen – Force-Feedback unter den Aspekten Vorinformation und implizites Lernen – Experimentelle Untersuchungen – Konstruktion und Konzeption von Force-Feedback-Arbeitsstationen.