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Poesie Intermedial

Jeanette Fabian

Der Band behandelt exemplarisch theoretische und historische Aspekte des Poesiebegriffs in den Literaturen und Kulturen Europas. Er betrachtet weiterhin die Erscheinungsformen und Verwendungsweisen des Poesiebegriffs in der Literatur sowie in den anderen Künsten und ästhetischen Lebensformen. Der Band ist in zweifacher Hinsicht komparatistisch angelegt. Zum einen werden übergreifend die Poetiken und die Bedeutung des modernen Poesiebegriffs anhand ausgewählter Beispiele in den europäischen Literaturen vergleichend analysiert. Zum anderen werden die poetischen Exemplifikationen in weiteren künstlerischen Medien (z. B. in der Bildenden Kunst und Architektur) dargestellt sowie die Poesie als allgemeine ästhetische Kategorie und als Beschreibungsmodus kultureller Lebensformen untersucht.
Inhalt: Mirjam Goller: Verdichtung. Wie in der Kunst des Bildhauers Anselmo Fox das Poetische gedreht, gewendet und zugespitzt wird – Aage A. Hansen-Löve: Quod (non) erat illustrandum. Diesseits der Intermedialität – Helmut Pfeiffer: Mallarmés Poetik der impression. Ursprung, Wiederholung, Wirkung – Jeanette Fabian: «Poesie für alle Sinne». Ästhetische Emotion und Synästhesien im Poetismus – Michal Ajvaz: Was ist Poetizität? – Michael Zgodzay: Poesie als ‘Ort der Verführung’. Poetologische Metaphern in der Lyrik von Eugeniusz Tkaczyszyn Dycki – Thomas Skowronek: Institutionelle Introjektionen. Poetiken der Galerien Foksal.