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Arbeitsstil – ein vernachlässigtes Konstrukt in der psychologischen Diagnostik

Michaela Wagner-Menghin

Nicht nur die kognitive Leistungsfähigkeit, sondern auch wie eine Person mit Leistungsanforderungen umgeht, beeinflusst die Leistung. Doch während die Beurteilung kognitiver Leistung ein fixer Bestandteil in der psychologischen Begutachtung ist, sind der Berücksichtigung von Arbeitsstil noch Grenzen gesetzt. Vorhandene standardisierte Instrumente zur Diagnostik des Arbeitsstils sind teilweise nur für Forschungszwecke, nicht aber bei psychologischer Begutachtung einsetzbar. Im Buch werden Stärken und Schwächen dieser Verfahren identifiziert und Strategien zur Verbesserung konzeptioniert, wobei neuere Technologien (computergestütztes und adaptives Testen, Testkonstruktion unter Anwendung des Rasch-Modells) sowie alternative Auswertemethoden zur Bildung von Typen zum Einsatz kommen.
Inhalt: Erfassung von Arbeitsstil – Gegenwärtige Situation – Ansatzpunkte für Weiterentwicklung – Experimentelle Verhaltensaufgaben: Kennwerte zum Konstrukt Impulsivität, Kennwerte mit motivationspsychologischem Hintergrund , neue Aufgabentypen – Mehr Möglichkeiten zur Datengewinnung.