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Altwerden in der Heimat und in Deutschland

Zurückgekehrte und hiergebliebene alte, italienische Migranten - aus drei Regionen - im Vergleich

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Gerda Blechner

Migrationsprozesse haben sowohl individuell als auch kollektiv gesehen unterschiedliche Ausgangspunkte und Ausläufer. Dies erfordert eine vielseitige Betrachtungsweise, vor allem eine Betrachtungsweise mit den Migranten, nicht über die Migranten. Die teilnehmende Beobachtung vermeidet eine Vielzahl von Fragen, die sich aus dem Zusammenhang «alter Migrant in der Fremde oder in der Heimat» ergeben. Die empirische Untersuchung fand in drei Regionen Italiens und in Baden-Württemberg statt. Eckpfeiler bei der notwendigen Auseinandersetzung sind die Fragestellungen nach dem Warum der Migration, dem Migrationsverlauf, dem Wandel in Italien während der Migrationsphase sowie der Einstellung zur Insulation (d.h. Bildung ethnischer Enklaven). Nur so ist es möglich, Verflechtungen und Details zu erfassen, die für die Einstellung in der Altersphase unabdingbar sind.
Aus dem Inhalt: Regionale Schwerpunkte - Migrationsgeschichtliche Entwicklung - Leben vor der Emigration - Migrationsformen und Motive - Leben während der Migration (Arbeit, Wohnung, Familie, soziale Kontakte, religiöse Aspekte) - Wandel in Italien in den relevanten Lebensbereichen - Altersphase mit Rückkehr- und Bleibemotiven - Probleme, Rente, familiäre und soziale Kontakte, Ängste, Selbsteinschätzung, Insulationseinstellung, Zukunftsvorstellungen.