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Zertifizierung von Qualitätsmanagement-Systemen im Einzelhandel

Eine institutionenökonomische Analyse der ISO 9000-Normenfamilie und Ableitung von Gestaltungsempfehlungen für ihre Revision

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Bernd Becker

Im zweiten Jahrzehnt ihres Bestehens stellt die ISO 9000-Normenfamilie mehr denn je eine Thematik mit hoher praktischer Relevanz, aber auch Brisanz dar. Während die Anzahl erteilter ISO-Zertifikate - zunehmend auch im Einzelhandel - stetig ansteigt, mehren sich kritische Stimmen, die die Effizienz einer Zertifizierung abstreiten. Die Arbeit untersucht die Berechtigung der Kritik. Im Mittelpunkt steht dabei einerseits die Frage, ob die ISO-Zertifizierung geeignet ist, seitens der Nachfrager Vertrauen in die Qualitätsfähigkeit einer Einzelhandelsunternehmung zu schaffen. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, ob eine Zertifizierung koordinative und motivationale Aufgaben innerhalb einer Einzelhandelsunternehmung erfüllt, die als Voraussetzung für eine effiziente Qualitätssicherung anzusehen sind. An die Adresse der normschaffenden Institutionen werden Vorschläge gerichtet, welche Verbesserungspotentiale bei einer zukünftigen Revision der ISO 9000-Normenfamilie Berücksichtigung finden sollten. Gleichzeitig werden für die Einzelhandelspraxis Empfehlungen formuliert, wie zertifizierte Qualitätssicherungs-Systeme effizienter gestaltet werden können.
Aus dem Inhalt: Qualitätssicherung - Einzelhandel - ISO-9000 - Zertifizierung - Institutionenökonomik - Transaktionskostenökonomik - Konstitutionelle Ökonomik.