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Ansatz zur Ethik der Achtsamkeit

Der Abschied vom Anthropozentrismus und vom normativen Sollen - In Anlehnung an die Ethik Albert Schweitzers- In Diskussion mit der Moralphilosophie Immanuel Kants

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Thomas Honsak

Es ist an der Zeit, daß die Menschheit in eine neue Ära eintritt. In eine Ära, wo das Gute nicht mehr in dogmatische Sollensvorschriften gesperrt werden muß, sondern wo das Bewußtsein im Prozeß des Zu-sich-selbst-Kommens die rechte Handlung aus eigenem Wollen anstrebt. Diese Arbeit unternimmt die dazu unerläßlichen Schritte von bislang noch immer gesellschaftlich dominanten Prinzipien evolutionärer Vorethik (Vernunftethik) in Richtung zur geistigen Ethik der Achtsamkeit. In der Gegenüberstellung der Ethiken Immanuel Kants und Albert Schweitzers treten grundlegende Differenzen deutlich ans Tageslicht, wodurch der Abschied vom Anthropozentrismus und vom normativen Sollen verwirklicht werden kann. In dieser Freiheit liegen die Grundlagen für die Ethik der Achtsamkeit.
Aus dem Inhalt: Gegenüberstellung der Ethiken Albert Schweitzers und Immanuel Kants – Vernunftethik bedeutet evolutionäre Vorethik – Der Abschied vom Anthropozentrismus und vom normativen Sollen – Ansatz zur Ethik der Achtsamkeit – Die Vernunft als evolutionäres Vermögen zum Zwecke der Gattungserhaltung?