Show Less
Restricted access

Eigenkapitalersetzende Gesellschafterdarlehen

Series:

Kai-Uwe Matthes

Die Fremdfinanzierung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung durch ihre eigenen Gesellschafter bereitet schon seit Jahrzehnten erhebliche Abgrenzungsprobleme. Gesellschafterdarlehen, die in der Krise der Gesellschaft gewährt worden sind, ersetzen die Hingabe von haftendem Eigenkapital und sind als nachrangige Forderungen zu behandeln. Als Krisenmerkmale kommen dabei die Zahlungsunfähigkeit, die Überschuldung und nunmehr auch die Kreditunwürdigkeit in Betracht.
Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung in diesem Rechtsgebiet zeigt der Autor auf, daß das aus heutiger Sicht zentrale Abgrenzungskriterium der Kreditunwürdigkeit mit erheblichen Problemen und Unwägbarkeiten behaftet ist und die Abgrenzung von eigenkapitalersetzenden und normalen Gesellschafterdarlehen zutreffenderweise mit Hilfe der Liquidität erfolgen sollte.
Aus dem Inhalt: Darstellung der Rechtslage für eigenkapitalersetzende Gesellschafterdarlehen unter Berücksichtigung der historischen Entwicklung – Zweistufiges Schutzsystem von Rechtsprechungsgrundsätzen und Novellen-Regeln – Untersuchung der damit verbundenen Abgrenzungsprobleme – Eigener Lösungsvorschlag: Liquiditäterhaltende Gesellschafterdarlehen.