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Öffnung der Machtstrukturen durch Referenden in Italien

Eine pluralismustheoretische Analyse

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Anna Capretti

Referenden haben in der Geschichte des modernen Italiens eine Schlüsselrolle bei der Überwindung der politischen Stagnation gespielt. Direktdemokratische Instrumente erwiesen und bewährten sich im Laufe der Jahre als gefragtes Mittel zur Öffnung der Machtstruktur und als wirksames Reforminstrument zur Kontrolle des Machtkartells der etablierten Parteien. Erkenntnisinteresse dieses Buches ist es, die Wirkungsaspekte von Referenden in der italienischen Machtstruktur seit Einführung des Ausführungsgesetzes (1970) anhand vierer Fallbeispiele und auf der Basis der Pluralismustheorie anzugeben. Das Buch liefert darüber hinaus einen Überblick über direktdemokratische Verfahren und deren Anwendung sowie die Grundstrukturen des politischen Systems und der Gesellschaft des Landes.
Aus dem Inhalt: Referendumsregelung und -prozeß – Die blockierte Demokratie und ihre Machtstrukturen: Scheidungsreferendum, Teuerungsausgleichsreferendum, Wahlrechtsreferenden, Fernsehreferenden.