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Wettbewerb und finanzieller Ausgleich in professionellen Sportligen

Ein Vergleich unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Fußball-Bundesliga

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Michael Drewes

Diese Arbeit beschäftigt sich mit professionellen Sportligen in Europa und Nordamerika. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der «Spannung» in diesen Ligen: Welche Bedeutung hat sie und mit welchen Mitteln versuchen die Ligen, diese Spannungen zu erhalten oder zu vergrößern? Die institutionellen und organisatorischen Regelungen in den verschiedenen Ligen sowie die Markt- und Wettbewerbsbedingungen, in denen sich die Ligen sowie die darin agierenden Klubs bewegen, werden dargestellt. Mit Hilfe des ökonomischen Instrumentariums werden sie ebenso analysiert, wie die Versuche der Ligen, ihre Ausgeglichenheit – und damit die Spannung – zu erhalten. Daneben werden umfangreiche empirische Ergebnisse vorgestellt. Aus den analytischen und empirischen Ergebnissen wird im Anschluss ein Lösungsvorschlag entwickelt, der im wesentlichen zwei Punkte beinhaltet: Erstens müssen Ausgleichsinstrumente statt zielloser Quersubvention zu einer Angleichung der Ausgangssituation der unterschiedlichen Klubs führen, und zweitens müssen die Klubs selbst durch ein effizientes Management dafür sorgen, dass sich ihre Wettbewerbssituation verbessert.
Aus dem Inhalt: In der sportökonomischen Untersuchung professioneller Mannschaftsportwettbewerbe werden die Marktbedingungen beschrieben, die Ausgleichinstrumente analysiert und die Ergebnisse empirischen Tests unterzogen, um daraus einen Lösungsvorschlag für die Organisation und Finanzverfassung innerhalb professioneller Sportligen zu entwickeln.