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Die Umsatzbesteuerung des elektronischen Handels mit digitalen Produkten

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Anja Altmann

Die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie hat die technischen Grundlagen für den elektronischen Handel – den E-Commerce – gelegt. In Verbindung mit der anhaltenden Globalisierung bewirken diese technischen Entwicklungen eine Zunahme von internationalen Handelstransaktionen mit digitalen Produkten. Insbesondere Verkäufe an Privatpersonen (Business-to-Consumer) stellen neue Herausforderungen für die Ausgestaltung des steuerpolitischen Ordnungsrahmens dar. Das derzeit im internationalen Waren- und Dienstleistungshandel geltende System der Umsatzbesteuerung ist aufgrund der technischen Besonderheiten des E-Commerce nicht in der Lage, eine Umsatzbesteuerung digitaler Produkte im Land des Verbrauchs sicherzustellen. Dies führt zum einen zu Einnahmeverlusten der Importländer und zum anderen resultieren daraus Wettbewerbsverzerrungen. In dieser Studie werden die Möglichkeiten und Grenzen einer Umsatzbesteuerung des elektronischen Handels mit digitalen Produkten untersucht. Aufbauend auf den Ergebnissen sind Handlungsempfehlungen für die Steuerpolitik abgeleitet.
Aus dem Inhalt: Aktuelles steuerpolitisches Problem von internationaler Bedeutung – Diskussion auf Ebene der EU und OECD – Neue Herausforderungen für die Steuerpolitik durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologie – Wirkungslosigkeit des klassischen geographischen Ansatzes des Umsatzsteuersystems – Analyse der Implementierbarkeit eines Verbrauchslandprinizips für digitale Transaktionen – Betrachtung alternativer Besteuerungsprinzipien wie Ursprungslandprinzip, steuerpolitische Handlungsempfehlungen.