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Akzeptanz in nicht-schlüssigen Tauschbeziehungen

Dargestellt am Beispiel sozialer Dienstleistungen

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Silke Münter

Im Rahmen nicht-schlüssiger Tauschbeziehungen kommt anstelle des Empfängers der Leistung eine dritte Partei für die Kosten auf. Solche Konstellationen treten bei der Distribution sozialer Dienstleistungen auf. Der Kostenträger (Sozialstaat) hat keinen Einblick in die konkrete Leistungsverrichtung, weshalb hier Ressourcenzufluß nicht zwingend Akzeptanz bedeutet. Der Leistungsempfänger kann bei Unzufriedenheit keine monetären Signale abgeben. Akzeptanz durch wesentliche Umweltausschnitte ist für sozialwirtschaftliche Organisationen angesichts ihrer Legitimationsempfindlichkeit überlebenswichtig. Wie sich trotz der Entkopplung von Kundenzufriedenheit und Ressourcenzufluss Akzeptanz feststellen und steigern läßt, ist Gegenstand dieser Arbeit.
Aus dem Inhalt: Akzeptanzindikatoren der Sozialwirtschaft – Informationssymmetrien bei der Verrichtung sozialer Dienstleistungen – Nicht-schlüssige Tauschbeziehungen.