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Der Tod im Krankenhaus und das Selbstbestimmungsrecht des Patienten

Über das Recht des nicht entscheidungsfähigen Patienten, künstlich lebensverlängernde Maßnahmen abzulehnen

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Reiner Füllmich

In den vergangenen 15 Jahren - seit dem Fall Quinlan - ist die Problematik künstlich lebensverlängernder medizinischer Maßnahmen für nicht entscheidungsfähige Patienten in das Zentrum eines besorgten Interesses der Öffentlichkeit gerückt. Den ursprünglich weitgehend vorbehaltlos akzeptierten medizinischen Technologien begegnet der Patient immer häufiger mit Mißtrauen.
Diese Untersuchung beschreibt, welche Möglichkeiten der Patient hat, dafür zu sorgen, daß sein Wille auch dann noch über die Anwendung oder Nichtanwendung der entsprechenden Technik (Respirator, künstliche Ernährung etc.) entscheidet, wenn er ihn nicht mehr höchstpersönlich äußern kann, etwa weil er das Bewußtsein verloren hat oder in ein Koma verfallen ist.
Aus dem Inhalt: Ablehnung künstlich lebensverlängernder Maßnahmen - Selbstbestimmungsrecht des Patienten - Allgemeines Persönlichkeitsrecht - Stellvertretung - Verlust der Entscheidungsfähigkeit.