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Ängstlichkeit und Selbstkonzept

Untersuchungen zur Rolle der Ängstlichkeit bei der Handlungsplanung und bei der vorgestellten Personenwahrnehmung

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Andrea Kerres

Was verstehen Sie unter Ängstlichkeit? Zur Beantwortung der Frage werden sich einige Leser eine ängstliche Person konkret vorstellen. Andere dagegen aktivieren erfahrenes Wissen. Um diese Vorstellungen der Forschung zugänglich zu machen, wurde in dieser Studie als methodisches Vorgehen die freie Sprachproduktion und die konnotative Bewertung von Sprache gewählt. Sprache wird hier verstanden als kommunizierte Zugangsmöglichkeit zu kognitiven Vorgängen, wobei der persönlichkeitsspezifische Umgang mit Sprache zu spezifischen semantischen Strukturen im Selbstkonzept geführt hat. Diese werden sowohl für die Planung eines persönlichen Ziels als auch für die Fremdwahrung aufgezeigt. Es zeigen sich dabei deutliche Unterschiede zwischen hoch- und niedrigängstlichen Personen.
Aus dem Inhalt: Ängstlichkeit - Selbstkonzept - Semantische Strukturen - Schema - Skripte - Handlungsplanung - Vorgestellte Personenwahrnehmung.