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Italiener in Hamburg

Migration, Arbeit und Alltagsleben vom Kaiserreich bis zur Gegenwart

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Elia Morandi

Vom späten 19. bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts verließen Millionen von Arbeitssuchenden Italien. Hunderttausende kamen ins deutsche Kaiserreich und später in die Bundesrepublik. Während die Makrohistorie der italienischen Deutschlandwanderung relativ gut erforscht ist, bleibt die mikrohistorische Ebene des Phänomens bisher weitgehend unberücksichtigt. Die Studie eröffnet am Beispiel Hamburgs, eines der Ziele der Italiener, einen neuen Blick auf Migrationsphasen, Arbeits- und Lebensverhältnisse sowie Niederlassungs- und Integrationstendenzen im Wandel der Zeit.
Aus dem Inhalt: Die Vorgeschichte: Italienische Händler und Stuckateurmeister in der Hansestadt – Italiener in Hamburg 1871-1918. Die Entstehung einer italienischen «Kolonie» – Italiener in Hamburg 1918-1945. Die Konsolidierung der italienischen Präsenz – Italiener in Hamburg 1945-2000. Die Zuwanderung und Niederlassung der «Gastarbeiter».