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Squeeze-out in Deutschland

Eine Diskussion der §§ 327a-f AktG unter besonderer Berücksichtigung der Barabfindung ausgeschlossener Minderheitsaktionäre

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Christopher Quandt

Im Zuge des am 1. Januar 2002 in Kraft getretenen Gesetzes zur Regelung von öffentlichen Angeboten zum Erwerb von Wertpapieren und von Unternehmensübernahmen wurde mit den §§ 327a-f AktG erstmalig eine Regelung in das Aktiengesetz aufgenommen, die einen zwangsweisen Ausschluss von Minderheitsaktionären gegen Barabfindung zulässt (Squeeze-out). Die Arbeit stellt die gesetzliche Neuregelung umfassend dar, wobei Vergleiche mit den bereits etablierten Ausschluss-Verfahren in den USA und in Großbritannien gezogen werden. Der ausführlichste Teil der Arbeit beschäftigt sich jedoch mit der Entschädigung der ausscheidenden Minderheitsaktionäre. Dabei wird umfassend die Einordnung der neuen Squeeze-out-Regeln in die Systematik des Abfindungsrechts diskutiert.
Aus dem Inhalt: Legitimation eines Squeeze-out-Verfahrens – Typische Squeeze-out-Situationen – Regelungen in den USA – Regelungen in Großbritannien – Regelungsvorhaben auf EU-Ebene – Bisherige Mechanismen in Deutschland – Die Neuregelung im AktG – Entschädigung.