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Osttimor und das Recht auf Selbstbestimmung

Eine Untersuchung zur Anwendung des Selbstbestimmungsrechts der Völker am Beispiel Osttimors

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Oliver Franz

Die ehemalige portugiesische Kolonie Osttimor wurde 1974 unter fragwürdigen Umständen in das indonesische Inselreich eingegliedert. 1999 konnte sich die Bevölkerung zu ihrem künftigen Status äußern und entschied sich für die Unabhängigkeit. Die Arbeit misst diese Geschehnisse am Maßstab des Selbstbestimmungsrechts der Völker und versucht, aus dem Verhalten der Staatengemeinschaft Schlussfolgerungen für den derzeitigen Entwicklungsstand dieses Rechts zu ziehen. Dazu werden seine geschichtliche Entwicklung, Erscheinungsformen, normative Verpflichtungskraft, Rechtssubjekte, Inhalte, Anwendungsvoraussetzungen sowie Ausübungsmöglichkeiten beschrieben und die historischen, politischen, ethnischen, linguistischen sowie religiösen Bedingungen für die Anwendung im Falle Osttimors erarbeitet.
Aus dem Inhalt: Die historischen, politischen, ethnischen, linguistischen und religiösen Rahmenbedingungen für die Anwendung des Selbstbestimmungsrechts im Falle Osttimors – Die Grundlagen des Selbstbestimmungsrechts der Völker – Die Anwendung des Selbstbestimmungsrechts auf die Osttimorproblematik – Das Verhalten der Staatengemeinschaft im Falle Osttimors und der Entwicklungsstand des Selbstbestimmungsrechts.