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Sektorspezifische Regulierung versus Missbrauchsaufsicht

Ein Effizienzvergleich alternativer Strategien der Disziplinierung natürlicher Monopole

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Volker Schlepütz

Die Arbeit untersucht die Frage, ob die Missbrauchsaufsicht des Kartellrechts oder die sektorspezifische Regulierung die effizientere Form der Disziplinierung natürlicher Monopole ist. Diese Frage wird unter den drei Problemkomplexen asymmetrische Information, Interessenvereinnahmung und Anfechtung analysiert. Die Analyse greift dabei auf mikroökonomische Konzepte, insbesondere die Regulierungstheorie, die Theorie der Kartellbekämpfung, die Suchtheorie sowie die Theorie des Wettstreits zurück. Unter allen drei Problemkomplexen zeigt sich die Bedeutung von Sanktionen für die relative Institutioneneffizienz. Können vergleichsweise hohe Sanktionen verhängt werden, kann sich die Missbrauchsaufsicht als die effizientere Form der Disziplinierung von Marktmacht natürlicher Monopole erweisen.
Aus dem Inhalt: Die regulierungspolitische Diskussion – Effizienzvergleich unter asymmetrischer Information auf der Basis von Anreizverträgen beziehungsweise auf der Basis von analytischen Kostenmodellen – Interessenvereinnahmung – Anfechtung von Regulierungsentscheidungen.