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Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung bei Ernst Rabel

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Timo Utermark

Ernst Rabel ist ein bedeutender Vertreter der Rechtsvergleichung des 20. Jahrhunderts. Die Arbeit geht seinen Wurzeln in der Romanistik und der historischen Rechtsvergleichung nach. Bei der Betrachtung von Rabels rechtsvergleichenden Werken zum modernen Kaufrecht steht im Mittelpunkt, welche Rolle die Rechtsgeschichte im Rahmen der Rechtsvergleichung spielt und welche methodischen Grundvoraussetzungen der Rechtsvergleichung zugrunde gelegt werden. Es wird aufgezeigt, wann Rabel Ergebnisse seiner rechtshistorischen Forschung übernimmt. Daran anschließend wird Rabels Stellungnahme zum Problem der Qualifikation untersucht. Dabei steht im Vordergrund, wie Rabels Lösung im Verhältnis zu den Autoren seiner Zeit zu beurteilen ist und in welchen Traditionslinien sie steht.
Aus dem Inhalt: Historische Rechtsdogmatik – Schriften zur historischen Rechtsvergleichung – Theorie der modernen Rechtsvergleichung – Vereinheitlichung des Kaufrechts als systematische Rechtsvergleichung – Rechtsvergleichende Begriffsbildung im Kollisionsrecht.