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Pneuma und das neue Sein der Glaubenden

Studien zur Semantik und Pragmatik der Rede von Pneuma in Röm 8

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Monika Christoph

Ziel der Studie ist eine adressatenorientierte Lesart von Röm 8. In diesem Kapitel des Römerbriefes führt Paulus aus, was das neue christliche Dasein «nach dem Geist» im Vergleich zum alten Zustand «nach dem Fleisch» ausmacht. Die gehäufte Verwendung des Begriffs Pneuma macht es zu einem zentralen Text für die Frage nach einer paulinischen Pneumatologie. Außerdem ist dies vielleicht neben Röm 7 der Textabschnitt im Römerbrief, der die Rezipienten über die Jahrhunderte hinweg am meisten ihre persönlichen Lebens- und Glaubenserfahrungen an den Text hat anknüpfen lassen. Nachzuweisen, inwieweit letzteres auch für die ersten Rezipienten, für die von Paulus intendierten Adressaten also, plausibel ist, ist ein Hauptanliegen der Untersuchung.
Aus dem Inhalt: Der Versuch, eine Rezeptionssituation des Römerbriefes zu konstruieren - eine Arbeitshypothese – Die Bedeutung von Erfahrungen und Weltwissen für das Verständnis der Rede von Pneuma - der methodische Ansatz – Pneuma als Inbegriff für den neuen Status der Glaubenden - eine metonymische Lesart von Pneuma in Röm 8,1-8 – Die Kombination verschiedener Pneumakonzepte - eine kommunikationsstrategische Lesart von Röm 8, 9-11 – Die Rede von Pneuma und christliche Erfahrung - eine erfahrungsbezogene Lesart von Röm 8,12-39 – Pneuma als wichtiger «Identity Marker» für christliche Erfahrung - Ergebnisse und Schlussfolgerungen.