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Sprach(en)kontakt – Mehrsprachigkeit – Translation

Innsbrucker Ringvorlesungen zur Translationswissenschaft V- 60 Jahre Innsbrucker Institut für Translationswissenschaft

Series:

Lew Zybatow

Die Innsbrucker Ringvorlesungen zur Translationswissenschaft, die sich inzwischen zu einem wichtigen internationalen interdisziplinären Forum zu den Grundlagen der Translatologie entwickelt haben, lockten im WS 2005/06 erneut namhafte Übersetzungswissenschaftler und Mehrsprachigkeitsforscher an den grünen Inn nach Innsbruck. Die hier präsentierte V. Innsbrucker Ringvorlesung «Sprach(en)kontakt – Mehrsprachigkeit – Translation» stand im Zeichen des 60. Jubiläums des Innsbrucker Instituts für Translationswissenschaft sowie des neuen Innsbrucker Forschungsschwerpunkts «Mehrsprachigkeit». Es wurden Grundfragen der Translation im Zusammenhang mit der Frage der Entwicklung der individuellen Mehrsprachigkeit, dem Erhalt der kollektiven Mehrsprachigkeit und des flexiblen Erwerbs von Dritt- und Mehrsprachenkompetenz von Übersetzern und Dolmetschern und eines eigens dazu entwickelten Moduls EuroComTranslat diskutiert. Die translationswissenschaftlichen Vorlesungen galten neben den Grundlagen dem Vergleich der Translationswissenschaft in den USA und Europa sowie der multimedialen Translation. Damit setzt auch die V. Innsbrucker Ringvorlesung ihr Bemühen fort, den interdisziplinären Dialog der Translationswissenschaft an der Schnittstelle «Sprache – Kognition – Kultur – Translation» voranzutreiben.
Aus dem Inhalt: Juliane House: Mehrsprachigkeit, Translation und Englisch als lingua franca – Edwin Gentzler: Translation Studies on both sides of the Atlantic – Albrecht Neubert: Transatlantic Dialogues in Disguise: The Discource of Translation – Wolfgang Pöckl: Intralinguale Übersetzung in Vergangenheit und Gegenwart – Thomas Herbst: Filmsynchronisation als multimediale Translation – Rainer M. Köppl: Hitchcock und die IG Farben. Filmsynchronisation als Tanz in Ketten – Horst G. Klein: EuroComRom - europäische Mehrsprachigkeit durch Eurocomprehension – Franz-Joseph Meißner: Enzyklopädisches, sprachliches, didaktisches Wissen – Lew N. Zybatow: European Multilingualism via EuroCom and Multilingual Education of Translators via EuroComTranslat – Reiner Arntz: Möglichkeiten der Interkomprehension in der Übersetzerausbildung - dargestellt am Beispiel der «Kontrastsprache» Portugiesisch – Angel G. Angelov: Exploring Romance and Slavic vocabularies with EuroCom – Karlheinz Töchterle: Überlegungen zu Latein als Basissprache für Mehrsprachigkeit – Barbara Hinger: IMoF – Das Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik: Ein sprachenübergreifender und mehrsprachiger Ansatz in der Ausbildung von Fremdsprachenlehrer/innen – Peter Hans Nelde : L’aménagement linguistique de l’Union Européenne et le noveau plurilingualisme – Petra Braselmann/Ingeborg Ohnheiser: Sprachkultur, Sprachgesetzgebung, Sprachwirklichkeit in der Romania und Slavia - Überlegungen zu einem interdisziplinären Projekt – Oskar Putzer: (Über-)Lebensbedingungen einer Minderheitensprache – Peter Sandrini: Mehrsprachigkeit im regionalen Raum: Webauftritte exportorientierter Unternehmen.