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Das Problem der Perspektive

Die Übersetzung von "Shoah</I>-Überlebendenberichten ins Deutsche- Am Beispiel von Diana Wangs "Los</I> "Niños Escondidos – Del Holocausto a Buenos Aires</I>

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Sylvia Degen

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Übersetzung von Shoah-Überlebendenberichten ins Deutsche. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Problematik sich aus dieser besonderen Konstellation – in der die Opferperspektive auf den TäterInnenkontext prallt – für das Übersetzen ergibt und wie diese gelöst werden kann. Anhand der exemplarischen Übersetzung einiger Teile des Buches Los Niños Escondidos – Del Holocausto a Buenos Aires von Diana Wang aus dem Spanischen ins Deutsche wird der Übersetzungsvorgang dargestellt, sich ergebende Übersetzungsprobleme analysiert und Lösungsstrategien aufgezeigt. Die Erinnerung an die Shoah wird bald ausschließlich auf Repräsentation angewiesen sein – und hier spielt das Übersetzen eine zentrale Rolle. Dem will diese Publikation Rechnung tragen.
Aus dem Inhalt: Die Perspektive der TäterInnen: Betrachtungen zur Vergemeinschaftungsform der Zielkultur – Die Rolle von Überlebendenberichten im Land der TäterInnen – Zur «anderen» Perspektive des Ausgangstexts: Erinnerung im Opferkontext – Die Frage der Repräsentation: Wer spricht hier für wen? – Das Werkzeug: Funktionales Übersetzen nach Nord – Zur Übersetzung von Diana Wangs Los Niños Escondidos - Del Holocausto a Buenos Aires – Textspezifik: NS-Deutsch, Lagersprache und die Kinderperspektive der Berichte – Über die Sprache hinaus: Das Vermächtnis der Überlebenden weitergeben.