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Sanitäre und phytosanitäre Handelsbeschränkungen unter dem Einfluss des WTO-Abkommens

Ein Gravitationsansatz unter besonderer Berücksichtigung des EU-Rindfleischsektors

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Marc Kramb

Das Ziel der Arbeit ist es, den protektionistischen Effekt von sanitären und phytosanitären Handelshemmnissen aus der Gruppe der nichttarifären Handelshemmnisse auf der Basis der zugänglichen Informationen über die WTO mit Hilfe eines ökonometrischen Modells herauszuarbeiten. Die WTO-Datenbank der SPS-Meldungen wird hierfür analysiert und ein modifiziertes Gravitationsmodell zur Anwendung gebracht, um den tatsächlichen Handelseffekt im EU-Rindfleischhandel im Zusammenhang mit BSE-Maßnahmen im Außenhandel von Handelspartnern zu quantifizieren. Es zeigt sich, dass SPS-Maßnahmen im Zusammenhang mit BSE die Rindfleischexporte der EU in den wichtigsten Produktkategorien reduziert haben. Sie wirkten allerdings nicht wie ein Handelsverbot, da der prozentuale Erlösrückgang zum Teil deutlich unter 100% lag.
Aus dem Inhalt: Agrarwissenschaften – Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – Handelseffekte – Agrarhandel – Sanitäre und phytosanitäre Handelshemmnisse – SPS-Maßnahmen – SPS-Abkommen – Gravitationsmodell – EU-Rindfleischexporte – BSE – WTO – Nichttarifäre Handelshemmnisse.