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Kollisionsrecht und Gesellschaftsrecht nach der EuGH-Rechtsprechung und europäischen Normgebung

Konsequenzen für grenzüberschreitende Sitzverlegungen nach Inspire Art und Restrukturierungen von Kapitalgesellschaften nach Sevic, der Verschmelzungsrichtlinie und SEStEG unter Berücksichtigung steuerrechtlicher Aspekte

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Anna Izzo-Wagner

Das deutsche Gesellschaftskollisionsrecht hat sich nach der jüngsten Rechtsprechung des EuGH zu den Auswirkungen der europäischen Niederlassungsfreiheit auf die jeweils nationalen Gesellschaftsstatute innerhalb der EU grundlegend umorientieren müssen. Diese Arbeit zeichnet zum einen diesen Weg nach, setzt sich zum anderen mit einer Vielzahl von noch offenen Streitfragen auseinander. Schwerpunkte liegen insbesondere auf den verbleibenden Anwendungsbereichen für zwingendes nationales Recht sowie auf den Wegzugsfällen, den Sitzverlegungen und den Umwandlungen von Kapitalgesellschaften, einschließlich flankierender Vorschriften aus dem Bereich des Steuerrechts. Die Arbeit geht ferner auf Drittstaatensachverhalte, europäische Rechtsformen, wie z.B. die SE, und auf die mit der deutschen GmbH konkurrierende Rechtsform der englischen Limited ein. Abschließend werden die jüngste GmbH-Reform und der Entwurf zur Reform des deutschen internationalen Gesellschaftsrechts vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Gemeinschaftsrechtliche Niederlassungsfreiheit – Kollisionsrecht – Gesellschaftsrecht – EuGH-Rechtsprechung – Europäische Normgebung – Konsequenzen für grenzüberschreitende Sitzverlegungen – Inspire Art – Überseering – Centros – Daily Mail – Zuzug – Wegzug – Sonderanknüpfung – Sitztheorie – Gründungstheorie – Restrukturierungen von Kapitalgesellschaften – Sevic – Cartesio – SE – MoMiG – Hughes de Lasteyrie du Saillant – Verschmelzungsrichtlinie – SEStEG – UmwG und UmwStG – Steuerrechtliche Aspekte.