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Agent des Fortschritts. Wissens- und Diskursstrukturen am Beispiel Jurij Gagarins

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Kevin Anding

Unter welchen Bedingungen werden dem ersten Kosmonauten Jurij Gagarin die Attribute von Fortschritt bis Frieden zugeschrieben, und was bedeutet dies für die Funktion des ersten sozialistischen Kosmoshelden? Eine Antwort auf diese Frage liefert die vorliegende Arbeit, die am Studienkolleg Weltregionalforschung der Universität Erfurt entstand. Mit Hilfe von literaturwissenschaftlichen Diskurs- und Textanalysen werden die Autobiographie Gagarins "Der Weg in den Kosmos" untersucht und Prozesse der Wissens- und Diskursbildung in der UdSSR und der DDR beleuchtet. Es wird gezeigt, wie diese diskursiven Besetzungsstrategien die Narrationen Jurij Gagarins sowie seine Funktion als Kosmonaut, Soldat und Familienvater bestimmen.
2 Untersuchungsmaterial und Auswahlkriterien -  Material und Sprachlichkeit im Gagarin-Diskurs -  Allgemeine Betrachtung zum Gegenstand -  Gagarins Autobiographie Doroga v kosmos -  Der Hypotext von Doroga v kosmos -  Text- und Bildcollagen -  Deutschsprachige Gagarin-Literatur -  Sammlungen offizieller Texte -  Bildbände und Fotocollagen -  Populärwissenschaftlich-technische Werke - 3 Die Literarisierung Gagarins -  Doroga v kosmos - Basistext des Gagarin-Diskurses -  Doroga v kosmos in der Pravda und die deutsche Übersetzung -  Doroga v kosmos in den Ausgaben von 1961 bis 1981 -  Die deutschen Hypertexte von Doroga v kosmos -  Der Kosmosheld in Sammlungen offizieller Dokumente -  Der Kosmosheld und seine literarischen Vorgänger aus den 30er Jahren - 4 Literarische Verfahren und Eigenschaften der Gagarin-Literatur - Autorschaft und Autorisierung -  Das Verfahren der literarischen Montage -  Transtextualität und transregionaler Transfer -  Hyperkanonisierung von diskursiven Aussagen