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Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft- Annales Suisses de Musicologie- Annuario Svizzero di Musicologia

Neue Folge / Nouvelle Série / Nuova Serie- 26 (2006)- Erich Schmid (1907-2000)- Symposium zum 100. Geburtstag des Schweizer Komponisten- Zürich, 20. Januar 2007

Series:

Schweiz. Musikforschende Gesellschaft

Erich Schmid komponierte in jungen Jahren eine Reihe herausragender Werke in einem avancierten Stil. Er war Schüler von Arnold Schönberg und mit Anton Webern persönlich bekannt. Schmids freier Umgang mit der Technik der Zwölftonkomposition und seine konzentrierte Expressivität führten zu dichten und faszinierenden musikalischen Gebilden, die zu seinen Lebzeiten kaum aufgeführt wurden. Dieser Band umfasst die Beiträge des Zürcher Symposiums und gibt Einblicke in den Werdegang Schmids sowie in die Umstände seiner Entscheidung für das Berufsleben eines Dirigenten. Die Beiträge bieten analytische Aufarbeitungen ausgewählter Stücke für Orchester, kammermusikalische Besetzung und Klavier. Zwei Beiträge befassen sich mit musikalischen Phänomenen des 20. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Joseph Willimann: Vorwort - Préface – Lukas Näf: Wege zum reifen Musiker: Zur Ausbildung von Erich Schmid in Frankfurt und Berlin (1927-1933) – Juliane Brandes: Erich Schmids Drei Sätze für Orchester op. 3 – Burkhard Kinzler: Dodekaphonie und Demokratie als Basis einer ästhetischen Haltung: Das Notturno op. 10 von Erich Schmid – Christoph Keller: Zum Klavierwerk von Erich Schmid unter besonderer Berücksichtigung seiner Fünf Bagatellen op. 14 von 1943 – Anna Stoll-Knecht : Processus de variation/métamorphose dans Métaboles d’Henri Dutilleux – Florian Vogt: Otto Vrieslanders Erläuterungen zu Schenkers Harmonielehre: Dokumente einer begeisterten Schenker-Rezeption.