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Regimelegitimität und regionale Kooperation im Golf-Kooperationsrat (Gulf Cooperation Council)

von Leonie Holthaus (Autor:in)
Dissertation 112 Seiten

Zusammenfassung

Der Golf-Kooperationsrat stellt die wohl erfolgreichste (sub-)regionale Organisation arabischer Staaten dar. Entgegen neorealistischen Erklärungsversuchen wird seine Entstehung in dieser Studie unter Hinzuziehung sozialkonstruktivistischer Erkenntnisse auf die Bedrohungsperzeption der verbleibenden monarchischen Regime aufgrund der iranischen Revolution zurückgeführt. Darüber hinaus werden die institutionellen Strukturen des Golf-Kooperationsrates sowie die initiierte Wirtschafts- und Sicherheitskooperation unter Berücksichtigung eines Zuwachses an Legitimierungsressourcen für die partizipierenden Regime analysiert. Bei der Betrachtung dieser (sub-)regionalen Dynamiken wie auch bei der Evaluation der interregionalen Beziehungen zwischen dem Golf-Kooperationsrat und der Europäischen Union wird dem Phänomen der Regimelegitimität über die interne Dimension in nationalen Kontext eine externe Dimension auf internationaler Ebene eingeräumt.

Details

Seiten
112
ISBN (PDF)
9783653001488
ISBN (Paperback)
9783631600955
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010 (November)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 111 S.

Biographische Angaben

Leonie Holthaus (Autor:in)

Die Autorin: Leonie Holthaus, geboren 1984 in Mettingen, hat Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Marburg und der American University of Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) studiert. Die Schwerpunkte ihres Studiums lagen in den Internationalen Beziehungen, mit einem besonderen Fokus auf den arabischen Golfstaaten.

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Titel: Regimelegitimität und regionale Kooperation im Golf-Kooperationsrat (Gulf Cooperation Council)