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Die Gründung Albaniens

Wilhelm zu Wied und die Balkan-Diplomatie der Großmächte 1912-1914

von Hanns Christian Löhr (Autor:in)
Monographie 282 Seiten

Zusammenfassung

Die Gründung des modernen Staates Albanien jährt sich 2012 zum 100. Mal. Deutschland beteiligte sich an dieser Gründung in besonderer Weise: Das Deutsche Reich war eine der sechs Schutzmächte, welche die Selbständigkeit des Staates garantierten. Zudem war der erste Fürst des Landes ein Deutscher: Wilhelm zu Wied regierte das Land 1914 sechs Monate lang, bevor ihn aufständische Einheimische vertrieben. Die Gründung Albaniens gehört unmittelbar zur Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges. Der Ablauf der so genannten «Juli-Krise» und der Ausbruch des Ersten Weltkrieges sind nur vor dem Hintergrund dieser Staatsgründung vollständig zu verstehen. Das Buch schildert die europäischen Mächtebeziehungen, aus denen heraus sich 1913 die Notwendigkeit entwickelte, Albanien zu gründen. Zudem strebten einheimische Nationalisten nach Selbständigkeit. Beide Entwicklungen vereinigten sich 1914, als die Mächte den Fürsten einsetzten und die Geschicke des Landes direkt beeinflussten.

Details

Seiten
282
ISBN (PDF)
9783653021738
ISBN (Paperback)
9783631601174
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2012 (Oktober)
Schlagworte
Diplomatie Erster Weltkrieg Adria-Krise Fürstentum Albanien
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 281 S., 3 Abb.

Biographische Angaben

Hanns Christian Löhr (Autor:in)

Der Autor: Hanns Christian Löhr arbeitet als Historiker und Redakteur in Berlin. Er verfasste bereits mehrere BEr verfasste bereits mehrere Bücher zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert.

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Titel: Die Gründung Albaniens