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Der Krieg in der amerikanischen Literatur

Untersuchung des Wandels von Beschreibung, Bewertung und Leserlenkung in der nordamerikanischen "War Prose</I> und "War Poetry</I> während des Zeitraums vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Irakkrieg

von Axel Kleppien (Autor:in)
Dissertation XII, 623 Seiten

Zusammenfassung

Hat Amerika eine andere Auffassung vom Krieg als Europa? Eine mögliche Antwort darauf ergibt sich aus der Analyse der nordamerikanischen Kriegsliteratur. Die gesellschaftliche Haltung zur Gewalt entwickelt sich parallel zu ihrer Darstellung in Büchern und Gedichten. Autoren und Leser beeinflussen sich wechselseitig und pflegen und bewahren das kulturelle Erbe Amerikas, das seit den Pilgervätern Gewaltakzeptanz beinhaltet. Die Arbeit untersucht alle Formen der nordamerikanischen Kriegsprosa und -lyrik, auch und gerade sogenannte Populärliteratur. Sie geht chronologisch von Krieg zu Krieg vor. Dabei wird neben den kontemporären Werken auch auf in späteren Epochen erschienene eingegangen. Extrakapitel werden Comic, Allotopie, Frauen- und Minoritätenliteratur gewidmet. Die Existenz amerikanischer Antikriegsliteratur wird hinterfragt, die Affinität der Amerikaner zu Heldentum wird beleuchtet. Am Schluss wird eine Aussage zur Unwahrscheinlichkeit der Abkehr der USA von der Neigung zu gewaltsamen Interventionen getroffen.

Details

Seiten
XII, 623
ISBN (PDF)
9783653004144
ISBN (Hardcover)
9783631610404
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2011 (Februar)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. XII, 623 S.

Biographische Angaben

Axel Kleppien (Autor:in)

Axel-Björn Kleppien, geboren 1939 in Dänemark; nach Abitur Berufsoffizier; zuletzt Generalleutnant und Kommandierender General Luftwaffenkommando Nord; nach Pensionierung Studium der Amerikanistik, Anglistik und Germanistik; Abschluss MA 2005.

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Titel: Der Krieg in der amerikanischen Literatur