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«Der Herr ist wahrhaft auferweckt worden»

Die post-dialektische Ostertheologie Heinrich Schliers

von Jean Paul P Hernandez SJ (Autor:in)
©2013 Dissertation 426 Seiten

Zusammenfassung

Die Auferstehung Christi ist seit dem Anfang des Christentums Stein des Anstoßes und Eckstein des Glaubens. In der Mitte des 20. Jahrhunderts verursacht die Schule der Entmythologisierung die tiefste Debatte über die Auferstehung innerhalb der Theologie. Bis heute werden dieselben Argumente wiederholt. Aber schon sehr früh beginnt Heinrich Schlier, Schüler von Rudolf Bultmann, einen eigenen theologischen Weg zu gehen, der ihn im radikalen Kontrast zu seinem Lehrer setzt. Die historische Auferstehung Jesu wird für Schlier zur echten «Entmythologisierung des Mythos», da jeder Mythos im Ostergeschehen geschichtlich vollendet wird. Das Ostergeschehen ist deshalb, bei dem konvertierten Exeget, die «liturgische» Vollendung der Schöpfung, der Geschichte, der Menschwerdung und des Kreuzes, die sich in der Liturgie der Kirche offenbart. Ostern ist deshalb Grund jeder möglichen Theologie.

Details

Seiten
426
Jahr
2013
ISBN (PDF)
9783653029710
ISBN (Hardcover)
9783631628089
DOI
10.3726/978-3-653-02971-0
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013 (Juni)
Schlagworte
Mythos Dogma Liturgie Auferstehung Jesu Osterkerygma
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013. 426 S.

Biographische Angaben

Jean Paul P Hernandez SJ (Autor:in)

Jean-Paul Hernández SJ, 1991 Diplom in klassischer Philologie an der Universität Freiburg (Schweiz); 1994 Bakkalaureat in Philosophie, Padua (Italien); 2001 Bakkalaureat in Theologie, Neapel (Italien); seit 2007 Dozent an der Facoltà teologica dell’Emilia Romagna in Bologna; Veröffentlichung mehrerer Artikel und Monographien.

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Titel: «Der Herr ist wahrhaft auferweckt worden»