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Zum Selbstverständnis der letzten deutschen Monarchen

Normverletzungen und Legitimationsstrategien der Bundesfürsten zwischen Gottesgnadentum und Medienrevolution

von Martina Fetting (Autor:in)
©2013 Dissertation 422 Seiten

Zusammenfassung

Die Regentschaft der letzten deutschen Bundesfürsten basierte auf der Erbmonarchie, die durch eine standesgemäße dynastische Eheschließung gewährleistet wurde. Im Zeitalter von Massenpresse und gesellschaftlicher Individualisierung agierten die Monarchen zwischen Traditionsbeständen und sehr persönlichen Lebensvorstellungen. Oftmals schadeten der monarchischen Basislegitimation nicht die Normverletzungen selbst, sondern ihre mangelhafte Kommunikation nach außen und ihre Sanktionierung durch hierarchisch höher gestellte Monarchen: die «Menschlichkeit» der Krone, die die Bevölkerung unterstellend einforderte, zeigte sich nicht nur in der Erfüllung des bürgerlichen Liebesideals durch abtrünnige Hochadlige, sondern ebenso in den oftmals persönlich motivierten Sanktionen ihrer Standesgenossen.

Details

Seiten
422
Jahr
2013
ISBN (PDF)
9783653031904
ISBN (Hardcover)
9783631629642
DOI
10.3726/978-3-653-03190-4
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2014 (Juni)
Schlagworte
Hochadelige Conduite Skandalfoschung Inklusions- und Exklusionsmechanismen Repräsentation monarchische Binnenkommunikation Legitimation von Herrschaft
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013. 422 S., 8 s/w Abb.

Biographische Angaben

Martina Fetting (Autor:in)

Martina Fetting, Studium der Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaften in Oldenburg, Bremen und Maynooth (Irland); Promotionsstipendiatin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt.

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Titel: Zum Selbstverständnis der letzten deutschen Monarchen