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Der Mythos der deutschen Überlegenheit

Die deutschen Demokraten und die Entstehung des polnischen Staates 1916–1922

von Gerd Behrens (Autor:in)
©2013 Dissertation 749 Seiten

Zusammenfassung

Thema dieser Arbeit ist das Polenbild und die Polenpolitik der Jahre 1916 bis 1922. Stellvertretend für die deutsche Gesellschaft werden die Parteien SPD, DDP und das Zentrum in den Fokus genommen. Zur Diskussion steht hier der Einfluss, den Polenstereotypen und der ‘Mythos der deutschen kulturellen Überlegenheit im Osten’ zwischen Kaiserreich und Republik auf das außenpolitische Handeln ausübten. Zu diesem Zweck wird das Stereotypenkonzept der historischen Stereotypenforschung anhand verschiedener Theorieansätze aus dem Bereich der internationalen Beziehungen weiterentwickelt. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Fragestellung, inwieweit deutsche Rollenidentität und nationales Selbstverständnis einem deutsch-polnischen Ausgleich im Wege standen.
Die Arbeit wurde mit dem ersten Preis des Generalkonsuls der Republik Polen im Wettbewerb für herausragende, innovative, wissenschaftliche Abschlussarbeiten zum Thema ‘Polen’ in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ausgezeichnet.

Details

Seiten
749
Jahr
2013
ISBN (PDF)
9783653027549
ISBN (Hardcover)
9783631634660
DOI
10.3726/978-3-653-02754-9
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013 (Mai)
Schlagworte
historische Stereotypenforschung Mythostheorien Polenbild Erster Weltkrieg Weimarer Republik DDP Deutsch-polnische Beziehungen SPD
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013. 749 S., 13 Abb.

Biographische Angaben

Gerd Behrens (Autor:in)

Gerd Behrens, geboren 1970 in Wildeshausen, studierte Geschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und promovierte ebenfalls dort.

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Titel: Der Mythos der deutschen Überlegenheit