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Werbung im Sozialismus

Eine vergleichende Analyse ostdeutscher Werbesprache

von Sabine Randhage (Autor:in)
©2013 Dissertation XVI, 632 Seiten

Zusammenfassung

Werbung im Sozialismus? Es gab sie tatsächlich. Doch wie gestaltete sich diese andere deutsche, weil sozialistische Werbung, vor allem im Hinblick auf den Sprachgebrauch? Basierend auf der empirisch-heuristischen Analyse eines umfangreichen Korpus von DDR-Anzeigen stellt die Arbeit fest, dass sozialistisch-planwirtschaftliche Werbung tatsächlich anders war. Die enge Verflechtung mit der politischen Agitation und Propaganda und die mitunter bewusste Abgrenzung von der Werbung der BRD resultierten in einer funktionalen Trias der sozialistischen Werbung, die neben ökonomischen auch politisch-ideologische und kulturell-erzieherische Aufgaben zu erfüllen hatte. Dies alles führte zu einem besonderen Anspruch an die Werbesprache in der DDR und damit zu ihren spezifisch sozialistischen Ausprägungen.

Details

Seiten
XVI, 632
Jahr
2013
ISBN (PDF)
9783653032741
ISBN (Hardcover)
9783631643181
DOI
10.3726/978-3-653-03274-1
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013 (Dezember)
Schlagworte
Warenzeichen Produktnamen Propaganda DDR Sozialismus DDR-Werbemittel Anzeigenwerbung politischen Agitation
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013. XVI, 632 S., 78 Tab., 21 Graf.

Biographische Angaben

Sabine Randhage (Autor:in)

Sabine Randhage studierte Deutsche und Englische Philologie sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft. 2013 Promotion. Nach ihrer Lektorentätigkeit 2003/04 in Japan war sie von 2004 bis 2010/13 an der Universität Göttingen am Seminar für Deutsche Philologie und in den internationalen Sprachkursen des Instituts für Interkulturelle Kommunikation tätig. Ab dem Wintersemester 2013 lehrt sie als Assistant Professor an der Kanazawa University (Japan).

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Titel: Werbung im Sozialismus