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Folgerichtigkeitsgebot und Erbschaftsteuer

von Christine Grolig (Autor:in)
©2013 Dissertation XII, 261 Seiten

Zusammenfassung

Das vom Bundesverfassungsgericht über einen Zeitraum von 20 Jahren entwickelte Folgerichtigkeitsgebot wird in dieser Arbeit im Hinblick auf seine verfassungsrechtlichen Grundlagen untersucht. Die Entwicklung vom Systemgerechtigkeitsgedanken zur Folgerichtigkeit wird aufgezeigt und eine Abgrenzung vorgenommen. Eine Durchbrechung der folgerichtigen Ausgestaltung der Belastungsgrundentscheidung kann durch Lenkungszwecke und Typisierungsbefugnis gerechtfertigt werden. Dem Gesetzgeber bleibt es zudem unbenommen, einen Systemwechsel durchzuführen. Im Hinblick auf diese Ergebnisse wird eine Überprüfung des Erbschaftsteuergesetzes auf folgerichtige Ausgestaltung vorgenommen. Insbesondere das Begünstigungssystem für Betriebsvermögen (§§ 13a, 13b, 19a ErbStG) hält dem Folgerichtigkeitsgebot jedoch nicht stand.

Details

Seiten
XII, 261
Jahr
2013
ISBN (PDF)
9783653033014
ISBN (Hardcover)
9783631644836
DOI
10.3726/978-3-653-03301-4
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013 (Dezember)
Schlagworte
Systemwechsel Systemgerechtigkeit Belastungsgrundentscheidung Steuerrecht Betriebsvermögensvergünstigungen
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013. XII, 261 S., 3 Tab.

Biographische Angaben

Christine Grolig (Autor:in)

Christine Antonia Grolig, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Würzburg und Hamburg; Promotion an der Universität Hamburg; Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr); Rechtsreferendariat am Landgericht Lübeck, in Marseille und Berlin.

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Titel: Folgerichtigkeitsgebot und Erbschaftsteuer