Metaphysik und die Ordination des Bewusstseins
©2014
Postdoctoral Thesis
VI,
422 Pages
Summary
Metaphysik und Logik rechnen die Beziehungen der Bewusstseinsvermögen gewöhnlich nicht zu den logischen Beziehungen. Eine Ausnahme ist Kants Unterordnung der Sinnlichkeit unter das Verstandesvermögen in der Kritik der reinen Vernunft. Die Logik lehrt außerdem, bei der Anschauung erhalte man stets nur einen einzigen Gegenstand, womit Kant die Geschichte zugleich rekapituliert und prädeterminiert. Fragt man nach der Umkehrbarkeit des Bestimmungsverhältnisses unter den Fakultäten, ergibt sich aber keine Falschheit oder Unmöglichkeit. Es eröffnet sich ein breites Feld an Möglichkeiten, die echte Determination in die Fakultäten zu verlegen und die Formen der Erkenntnis hiervon abhängig zu machen. Die Geschichte der Projektion wird in den Zeugenstand berufen, inklusive einer abschließenden Neubewertung der Korrespondenz.
Excerpt
Table Of Contents
- Cover
- Titel
- Copyright
- Autorenangaben
- Über das Buch
- Zitierfähigkeit des eBooks
- Inhaltsverzeichnis
- [I]. Vorwort und Einführung
- [II]. Theoretische Voraussetzungen
- 1. Die Konvertibilität des Bewusstseins (oder der Ursprungsort logischer Diskrimination)
- 2. Zur Projektion – Begriff und neuere Entfaltung in der Philosophie
- A. Der enzyklopädische Zugang. Historische und systematische Beziehungen und Ursprünge
- B. Zu Fichtes Wissenschaftslehre (Vortrag 1804)
- C. »Kant’s Perspectives«
- D. Ein alternatives Modell
- E. Zur Orientierung
- Zur Definition
- Zusammenfassung und Schluss
- [III]. Zur Methodik - Über die methodische Konkurrenz von Urteil und Kategorie, Basisvorstellungen und -vermögen
- [IV]. Zur Historie des Begriffes Ordre, Ordination, Ordonnanz: Descartes, Desargues, Leibniz, Kant; die neuere Geometrie (Hilbert).
- A. Von der Metaphysik her
- B. Von der Mathematik her
- 1. Girard Desargues, Ordre und Ordonnance im Brouillon projet d’une atteinte aux evenemens des rencontres du Cone avec un Plan (1639)
- 2. Blaise Pascal, Ordre und Ordonnance im Essai des Coniques (1640)
- 3. Johann Heinrich Lambert, Die freie Perspektive, oder Anweisung, jeden perspektivischen Aufriß von freyen Stücken und ohne Grundriß zu verfertigen (1759)
- 4. Hermann von Helmholtz, Über den Ursprung der richtigen Deutung unserer Sinneseindrücke
- 5. David Hilbert: die latente Ordonnanz und die Erzeugung der Metrik
- 6. Schluss und Ausblick auf die heutige projektive Geometrie
- [V]. Konsequenzen
- A. Anschauliche Kategorie und Gestaltprinzip(ien)
- 1. Einleitung
- 2. Konsequenzen
- 3. Gestalt und Schematismus in Verbindung mit Umkehrung und Zirkelproblem
- 4. Kategorien versus Schema, Muster
- 5. Zu Beweis und Beweisbarkeit der Konvertibilität – logische Subordination in und durch die Anschauung
- B. Über Wahrheit
- 1. Die Zielrichtung
- 2. Überblick zur Korrespondenz
- 3. Erklärung und Definition aus der Konvertibilität
- Bibliographie
Details
- Pages
- VI, 422
- Publication Year
- 2014
- ISBN (Hardcover)
- 9783631652053
- ISBN (PDF)
- 9783653046601
- ISBN (MOBI)
- 9783653985450
- ISBN (ePUB)
- 9783653985467
- DOI
- 10.3726/978-3-653-04660-1
- Language
- German
- Publication date
- 2014 (October)
- Keywords
- Fakultätenlehre Wahrheitstheorie Tarski
- Published
- Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. VI, 422 S., 10 Graf.
- Product Safety
- Peter Lang Group AG