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Sprachminderheiten: gestern, heute, morgen- Minoranze linguistiche: ieri, oggi, domani

von Ludwig Fesenmeier (Band-Herausgeber:in) Sabine Heinemann (Band-Herausgeber:in) Federico Vicario (Band-Herausgeber:in)
Konferenzband 223 Seiten

Zusammenfassung

Die Beiträge behandeln Aspekte sprachlicher Minderheiten im deutsch- und romanischsprachigen Raum, insbesondere in Italien. Im Mittelpunkt stehen sprachhistorische, sprachstrukturelle und sprachpolitische Fragen, auch im Hinblick auf die lebensweltliche Relevanz klein(er)er Sprachen.
Nei saggi qui raccolti sono trattati temi relativi a minoranze linguistiche dell’area tedesca e romanza, soprattutto italiana. I lavori si occupano, in particolare, di aspetti concernenti la storia linguistica, le strutture linguistiche e la politica linguistica, dando voce, per altro, a rappresentanti delle stesse comunità di minoranza.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Alte und neue Sprachminderheiten - alte und neue Forschungsperspektiven
  • The mutual intelligibility of Slavic languages as a source of support for the revival of the Sorbian language
  • Ein Land mit Sprachminderheiten ohne Sprachmehrheiten: Belgien
  • Minoranze linguistiche in Italia: un confronto tra tedesco sudtirolese e cimbro di Luserna
  • Das Zimbrische: Eine Minderheitensprache vor dem Sprachtod?
  • Sprachgesetzgebung in Italien
  • Politica linguistica e lessicografia in Friuli
  • Language Death - oder Totgesagte leben langer
  • Die Ladiner: eine heterogene sprachliche Minderheit
  • Lingue minoritarie e nuovi metodi di raccolta dei dati: il caso del sardo
  • Le radici albanesi nel mezzogiorno d’ltalia: storia, cultura e tradizioni
  • Autorenverzeichnis
  • Reihenübersicht

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Vorwort

Der vorliegende Band bündelt Beiträge eines Kolloquiums, das im Oktober 2012 unter dem Titel „Alte und neue Sprachminderheiten/Minoranze linguistiche - vecchie e nuove" an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg stattgefunden hat; sein Titel verweist auf die dort am Beispiel unterschiedlicher Sprachminderheiten bzw. Minderheitensprachen diskutierten Fragen nach Entstehung, Sein und Werden solcher (sprach)geographisch, (sprach)politisch und (sprach)historisch, aber auch im (sprachlichen) Alltag besonderen Konstellationen. Den Schwerpunkt der Beiträge bildet dabei auf geographischer Ebene Mitteleuropa, in politischer Hinsicht Italien und in historischer Perspektive die Gegenwart - deren Betrachtung natürlich den Blick zurück ebenso einschließt wie den nach vorne. Gerade in Bezug auf Letzteren ergibt sich natürlich vielfältig (und über die Romania hinaus) Anlass zur Reflexion auf methodologischer Ebene, nicht zuletzt hinsichtlich der Rolle, die den Ergebnissen sprachwissenschaftlicher Anstrengungen zukommen kann mit Blick auf den (Fort)Bestand sprachlicher Minderheiten.

Für die Unterstützung der Tagung danken wir dem Interdisziplinären Zentrum für Dialekte und Sprachvariation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie, insbesondere, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst für seine Förderung im Rahmen des Programms „Deutsch-Italienische Dialoge", durch die auch die Publikation der Beiträge ermöglicht wurde.

Bei Gerhild Bauer, Elvira Carlotti und Laura Kersten bedanken wir uns für die Unterstützung bei der Manuskripterstellung; den Herausgebern der Studia Romanica et Linguistica gilt unser Dank für die Aufnahme des Bandes in diese Reihe, Michael Rücker für die zuverlässige und kompetente verlegerische Betreuung.

Ludwig Fesenmeier (Erlangen)
Sabine Heinemann (Graz)
Federico Vicario (Udine)

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Alte und neue Sprachminderheiten - alte und neue Forschungsperspektiven

Sebastian Kürschner (Erlangen)

Abstract: The paper discusses research perspectives applied to language minorities, including the connection between language and culture, language policy and planning, the "birth" and "death" of minority languages, as well as grammatical and lexical peculiarities of minority languages. It furthermore addresses the advantages that speakers of minority languages may have from their multilingualism.

Sprachminderheiten sind ein perspektivenreiches Feld der linguistischen Forschung. Drei Beispiele deutsch-italienischer Kontaktsituationen können zeigen, wie vielfältig die Konstellationen von Sprachminderheiten und -mehrheiten ausfallen können: 1) Das direkt an Österreich angrenzende deutschsprachige Gebiet in Italien (Südtirol) gilt trotz Zugehörigkeit zu einem Staat mit anderer Nationalsprache allgemein als Teil des deutschen Sprachgebiets. Da es gleichzeitig im (in Hinblick auf die Nationalsprache) italienischsprachigen Gebiet liegt, wird Deutsch hier aber auch als Minderheitensprache empfunden. 2) Einen anderen Fall bieten deutsche Sprachinseln in Italien, etwa die Dörfer, die - umgeben vom Italienischen - im Fersental oder bei den Zimbern im Trentino und im Veneto weiterhin durch Nutzung der deutschen Sprache gekennzeichnet sind. Während in Südtirol das Deutsche die regionale Mehrheitssprache darstellt, ist in den Sprachinseln des Trentino und des Veneto das Deutsche auf regionaler Ebene durch deutlich weniger Sprecher vertreten als das Italienische. 3) Ein dritter Fall ist nochmals ganz anders gelagert: Die Anwerbung von Gastarbeitern hat in den Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders auch zahlreiche Italiener nach Deutschland geführt - bis heute ist Italienisch damit eine in Deutschland zahlreich genutzte Sprache, jedoch in der deutlichen Minderheit gegenüber dem Deutschen. Anders als in Südtirol tritt es nicht beschränkt auf eine spezifische Region oder Einzeldörfer auf, sondern ist in vielen Gegenden (vor allem Metropolenregionen) Deutschlands vorzufinden.

Die Beispiele zeigen, dass sog. Sprachminderheiten in unterschiedlichsten Konstellationen bestehen. Zu ihrer Erforschung ist - neben der aufgrund der Vielfalt möglicher Konstellationen schwierigen Definitionsfrage - die Berücksichtigung zahlreicher Perspektiven notwendig, die sich von der soziolinguistisch-variationslinguistischen Situierung über ← 9 | 10 → grammatische Aspekte bis hin zur Sprachkontakt- bzw. Mehrsprachigkeitsforschung spannen: Welche historischen Umstände führen zur Entstehung einer Sprachminderheit, wie entstehen also Sprachminderheiten, und wie „vergehen" sie? Wird der Minderheitenstatus auch anders als durch die Sprache offenbar? Wie geht die Sprachmehrheit mit der Minderheit um? Welche (sprach-)politischen Maßnahmen unterstützen die Minderheit oder bedrohen sie? Welches Sozialprestige besitzt die Sprachminderheit nach innen und nach außen, und lässt sich das Sozialprestige sprachplanerisch erhöhen? Wodurch zeichnet sich die Sprachminderheit im Vergleich mit dem Kerngebiet der zugehörigen Sprache sprachlich aus? Erwachsen den Mitgliedern der Sprachminderheit Voroder Nachteile aus ihrer Mehrsprachigkeit in Bezug auf Verstehen und Erwerb weiterer Sprachen?

Die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes gehen diesen unterschiedlichen Perspektiven am Beispiel verschiedener Sprachminderheiten nach. Einleitend sollen die folgenden Gedanken dazu dienen, einige Aspekte der sprachwissenschaftlichen Betrachtung von Sprachminderheiten zu diskutieren, die aus dem vorliegenden Band erwachsen (für einen ausführlichen Überblick zu Forschungsperspektiven zu Sprachinselsituationen vgl. auch Mattheier 2002; allgemeiner zur Erforschung von Sprachminderheiten die Handbuchartikel von Krefeld 2010 und Pusch 2010).

1 Was ist eine Sprachminderheit?

Sprachminderheiten definieren sich durch die Existenz eines Gegenstücks, einer Sprachmehrheit. Wenn etwa in der mehrheitlich portugiesischsprachigen Umgebung Brasiliens deutsch- oder italienischsprachige Dörfer vorgefunden werden, können sie als deutsche bzw. italienische Sprachminderheiten gegenüber der portugiesischen Sprachmehrheit identifiziert werden. Eine genauere Definition von Sprachminderheiten ist jedoch nicht einfach - so ergeben sich selbst bei dem vermeintlich einfachen genannten Beispiel bereits einige Diskussionspunkte: Besteht eine Sprachminderheit auch dann noch, wenn ein Großteil der Dorfbevölkerung einen vollständigen Wechsel zum Portugiesischen vollzogen hat (etwa durch fehlende Vermittlung der Minderheitensprache an die Folgegeneration) - benötigt eine Sprachminderheit also eine „Mindestsprecherzahl"? Ist eine Sprachminderheit auch dann noch eine deutsche bzw. italienische Sprachminderheit, wenn der Unterschied zwischen der Minderheitensprache und dem Deutschen bzw. Italienischen, wie es sich im ← 10 | 11 → jeweiligen Sprachgebiet entwickelt hat, so groß geworden ist, dass die Zusammenhänge für Sprecher beider Gebiete nicht mehr deutlich ersichtlich sind? Ist die Anerkennung als Sprachminderheit vielleicht sogar an die Kenntnis der jeweiligen aktUellen Hochsprache bei den Mitgliedern der Minderheit gebunden? Ist der Begriff der Sprachminderheit lokal gebunden, etwa an ein Dorf, oder gilt er auch für Sprachen, die regionenübergreifend in urbanen Zentren neben die Sprachmehrheit treten (vgl. etwa das Türkische in Deutschland)?

Die Diskussion könnte in vielen Punkten fortgeführt werden und wurde in einigen einschlägigen Arbeiten behandelt (z.B. Mattheier 1996 für eine intensive Diskussion des Begriffs ,Sprachinsel'; vgl. auch Földes 2006, Riehl 2010). Hier sollen die obigen Andeutungen genügen, um zu zeigen, wie schwierig die Definition des Begriffs der ,Sprachminderheit' ist.

Die folgende Diskussion soll vielmehr zunächst bei der Abgrenzung zum begrifflichen Gegenstück ansetzen, also dem Begriff der ,Sprachmehrheit', der durch seine eigene schwierige Bestimmung einen Grund für die Unsicherheit bei der Definition von ,Sprachminderheiten' darstellt. Kommen wir hierzu auf die eingangs erwähnten unterschiedlichen Typen deutschsprachiger Minderheiten in Italien zurück (Südtirol vs. Sprachinseln). Der Unterschied liegt einerseits in den Mehrheitsverhältnissen begründet, andererseits in der politischen Konstellation: Während die Bevölkerung in der Region des Trentino, in der sich die Fersentaler und die zimbrischen Sprachinseln befinden, überwiegend italienischsprachig ist, und sich das Deutsche somit auf Grundlage der Sprecherzahlen als Minderheitensprache erweist, ist die Bevölkerung Südtirols überwiegend deutschsprachig und stellt somit die Sprachmehrheit. Ginge man nur von den Sprecherzahlen (bezogen auf die Region) aus, wäre es somit nur bei den Sprachinseln legitim, von Sprachminderheiten zu sprechen - in Südtirol hingegen müsste man - bezogen nur auf die Region - vielleicht sogar von einer italienischen Sprachminderheit sprechen.

Die Einordnung Südtirols als deutsche Sprachminderheit kann somit nicht im Hinblick auf regionale „sprachliche Mehrheitsverhältnisse", sondern nur auf politischer Grundlage gelingen und lässt sich vor dem Hintergrund der in der europäischen Geschichte prägenden Assoziation von Nationalstaaten mit Nationalsprachen einordnen (vgl. Auer 2004): Selbst wenn ein ursprünglich deutschsprachiges Gebiet in Italien liegt und Deutsch dort die Mehrheitssprache ist, so kann das Italienische aufgrund der Zugehörigkeit zum italienischen Staat als Mehrheitssprache aufgefasst werden, denn Italienisch ist die Nationalsprache Italiens. Unabhängig von der quantitativen Dominanz der deutschsprachigen Bevölkerung ← 11 | 12 → ist somit die politische Zugehörigkeit (und damit die Zugehörigkeit zu einem Amtssprachenbereich) das ausschlaggebende Kriterium, das eine Einordnung Südtirols als deutsche Sprachminderheit zulässt. In langen Verhandlungen wurde in der Nachkriegszeit an Kompromissen gearbeitet, die heute im Allgemeinen als eine faire Lösung dargestellt werden, da sie sowohl die sprachliche Situation Südtirols als auch die Nationalstaatlichkeit (und -sprachlichkeit) Italiens würdigen und respektieren.

Das Beispiel zeigt, dass die Bestimmung von Mehrheiten und Minderheiten von der Bezugsgröße abhängt - bei der Bezugsgröße Region können Mehrheit und Minderheit sogar genau entgegengesetzt auftreten, wie es bei der Bezugsgröße Nation der Fall ist. Selbst einzelne Dörfer können mit Bezug auf eine regionale/nationale Minderheit eine Sprachmehrheit bilden (vgl. das Deutsche in einzelnen Dörfern des Fersentals). Sprachdominanz und Minderheitenstatus variieren also mit der jeweils gewählten Bezugsgröße und sind daher nicht rein quantitativ festzumachen. Vielmehr entspringt die Einordnung von Sprachmehr- und -minderheit häufig der empfundenen sozialen Stellung (auf nationaler Ebene zeigt Pusch (2010) dies für das Französische, das in Kanada wie in der Schweiz sowohl anerkannte Amtssprache als auch quantitativ eine Minderheitensprache mit ähnlichen Anteilen Französischsprachiger an der Gesamtbevölkerung darstellt, jedoch nur in Kanada als Minderheitensprache eingeordnet wird - er begründet das mit der Tendenz, dass sich frankophone Kanadier eher als Teil einer Minderheit fühlen als frankophone Schweizer). Neben der gefühls- und identitätsbasierten Statusbegründung trägt entscheidend auch die Sprachpolitik zum Status bei: Ein politischer Verzicht auf eine Minderheitensprache als Unterrichtssprache oder auf das Recht der Nutzung der Sprache in Behörden kann auch in einer großen Region mit quantitativer sprachlicher Mehrheit zum gefühlten Sprachminderheitenstatus beitragen (vgl. etwa die jahrzehntelange restriktive Sprachpolitik Frankreichs im Elsass).

Auch die gegenteilige Politik sorgt jedoch für Schwierigkeiten bei der Definition der Begriffe ,Sprachminderheit' und ,Sprachmehrheit': Viele der offiziell mehrsprachigen Nationen in Europa sorgen für eine (teils umgesetzte, teils in der Umsetzung inkonsequente) offizielle Gleichstellung verschiedener Sprachengruppen, die sich im Hinblick auf die Sprecheranzahl oft stark voneinander unterscheiden: In der bereits oben diskutierten Schweiz stehen der größten deutschsprachigen Gruppe in mit Bezug auf die Sprecherzahlen abnehmender Reihenfolge die französischsprachige, die italienischsprachige und die rätoromanische Gruppe gegenüber. In Belgien wird das Deutsche trotz geringer Sprecherzahl als ← 12 | 13 → offizielle Landessprache neben das Niederländische und das Französische gestellt. In Finnland gilt dasselbe für das mit anteilsmäßig geringer Sprecherzahl vertretene Schwedische. Auch wenn sich Sprachenstatus und Umsetzung der Mehrsprachigkeitspolitik in den genannten Ländern drastisch unterscheiden, zeigt sich hier eine politisch herbeigeführte Statuserhöhung faktischer Minderheitensprachen gegenüber den quantitativ „großen Sprachen" der jeweiligen Länder.

Die Diskussion zeigt, dass die Begriffsbestimmung sehr schwer fällt - Sprachminderheiten definieren sich zum Teil aus quantitativen Erhebungen der Sprecheranzahl, die zumeist für die amtliche Anerkennung in Bezug auf die Gesamtbevölkerung eines Nationalstaats erfolgen, aber in Bezug auf eine Region deutlich unterschiedliche Ergebnisse zur Folge haben können, vgl. Südtirol. Zum Teil definieren sich Sprachminderheiten aber auch aus einem gefühlten Minderheitenstatus oder aus der sprachpolitischen Behandlung heraus: Wird eine sprachlich definierte Gruppe offiziell - evtl. sogar im Sinne einer Amtssprache - anerkannt? Führt dies zur Akzeptanz der Sprache als gleichgestellte Sprache gegenüber der quantitativen Mehrheit, oder wird durch karitative Bemühungen der Minderheitenstatus gerade erst manifestiert?

Diese Überlegungen mögen ausreichen, um zu zeigen, dass der Begriff der Sprachminderheit einer hohen Bedeutungsvarianz unterliegt. Eine Sprachminderheit wird in Abhängigkeit von der jeweiligen soziokulturellen und politischen Situation kontextbedingt identifiziert und wird in Abhängigkeit teils von der offiziellen Behandlung, teils vom empfundenen Minderheitenstatus definiert. Der Begriff muss entsprechend variabel gehandhabt werden.

2 „Alte" und „neue" Sprachminderheiten

Details

Seiten
223
ISBN (PDF)
9783653048179
ISBN (ePUB)
9783653977240
ISBN (MOBI)
9783653977233
ISBN (Hardcover)
9783631654484
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2014 (August)
Schlagworte
Minderheitensprachen Sprachpolitik Lexikographie sprachliche Minderheiten
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. 223 S., 14 Tab., 14 Graf.

Biographische Angaben

Ludwig Fesenmeier (Band-Herausgeber:in) Sabine Heinemann (Band-Herausgeber:in) Federico Vicario (Band-Herausgeber:in)

Ludwig Fesenmeier, Universität Erlangen-Nürnberg, und Sabine Heinemann, Universität Graz, lehren italienische und französische Sprachwissenschaft. Federico Vicario, Universität Udine, lehrt Allgemeine Sprachwissenschaft. Ludwig Fesenmeier, Università di Erlangen-Norimberga, e Sabine Heinemann, Università di Graz, sono professori di linguistica italiana e francese. Federico Vicario, Università di Udine, è professore di linguistica generale.

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