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«Denken und Handeln.» Philosophie und Wissenschaft im Werk Johann Gottlieb Fichtes

Akten der Interdisziplinären Fichte-Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin am 13. November 2014 anlässlich des 200. Todestages des Philosophen im Rathaus Berlin-Mitte

von Hans-Otto Dill (Band-Herausgeber:in)
©2015 Sammelband 249 Seiten

Zusammenfassung

Der Sammelband enthält die zwölf Referate der multidisziplinären Fichte-Konferenz der Berliner Leibniz-Sozietät vom 13. November 2014 über die Ansichten dieses vielseitigen Denkers zu Philosophie und Einzelwissenschaften, besonders zu Pädagogik, Ökonomie, Geschichte, Philosophiegeschichte, Politologie und Naturwissenschaften. Die Beiträge verdeutlichen u. a. erstmals den für Fichte charakteristischen Zusammenhang zwischen Wissen und Handeln, den eminenten Praxischarakter seiner Philosophie sowie seine revolutionierende Entdeckung der Trinität Subjekt, Selbst und Ich. Neben der Genesis wird die Rezeption und Weiterentwicklung seines Denkens bis hin zum Existentialismus und zum naturwissenschaftlichen Subjektbegriff der modernen Informatik dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung: Wissen und Handeln, Selbst und Ich bei J. G. Fichte
  • Johann Gottlieb Fichte (1762–1814), der Eiserne. Region und Philosophie
  • 1. Start
  • 2. Das soziale Umfeld
  • a) Die Familie
  • b) Das Dorf und seine Umgebung
  • 3. Die Oberlausitz
  • 4. Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) und Fichte
  • Fichte als Zögling in Schulpforta
  • Das humanistische Gymnasium „Landesschule Pforta“ zur Schulzeit Fichtes
  • Fichte in Schulpforta
  • Bedeutung der Zeit in Schulpforta für die Biografie Fichtes
  • Zitatennachweise
  • Fichte und Kant – Gemeinsames und Gegensätzliches – Nicht nur Randprobleme
  • Zu Karl Christian Friedrich Krause und seinem verdiensteten Lehrer Johann Gottlieb Fichte
  • Bewußtsein und Selbstbewußtsein bei Fichte in der Perspektive Manfred Franks
  • 1.
  • 2.
  • 3.
  • 4.
  • 5.
  • Fichte und Helmholtz: Zum Verhältnis von Philosophie und Naturwissenschaften
  • 1. Problemstellung
  • 2. Naturwissenschaften in der Philosophischen Fakultät
  • 3. Persönliche Beziehungen
  • 4. Fichtes Idealismus und die Naturwissenschaften
  • 5. Zur erkenntnistheoretischen Relevanz der physiologischen Optik
  • 5.1 Zeichentheorie von Helmholtz
  • 5.2 Plagiatsvorwürfe von Schopenhauer
  • 6. Zum aktuellen Verhältnis von Philosophie und Naturwissenschaften
  • Literatur
  • Sein und Selbst – Bewusstsein und Selbstbewusstsein aus der Sicht Fichtes und des evolutionären Stufenkonzepts der Information
  • 1. Sein und Selbst
  • 2. Selbstsein, das ‚Ich‘/‘Selbst‘
  • 3. Zum evolutionären Stufenkonzept der Information
  • 3.1 Schemata der Spezifika der Seinsstufen
  • 3.2 Qualitätsstufen der Entstehung, Verarbeitung und Nutzung der Information
  • Erste Ebene: Moleküle
  • Zweite Ebene: Nervennetze
  • Dritte Ebene: Außenweltbewusstsein
  • Vierte Ebene: Bewusstsein der Gesellschaft
  • Fünfte Ebene: Selbstbewusstsein – Bewusstsein der Werte
  • 4. Zum Selbstverständnis des Menschen im Geiste der Aufklärung
  • 4.1 Emil Fuchs zu Fichtes ethischem Idealismus und Konzept der Selbständigkeit
  • 4.2 Ernst Bloch zu Fichtes Patriotismus und Internationalismus
  • 4.3 Glaube als Fundament unseres Wissens und die Bestimmung des Menschen
  • 4.4 Zum Geist einer sich selbst reflektierenden Aufklärung
  • Fichtes Auffassungen von einer neuen Erziehung – Aspekte ihrer Genese und Rezeption
  • 1. Wahrnehmung und Kritik der „Verkehrtheit“ der Erziehung
  • 2. Herausformung systematischer Vorstellungen von einer neuen Erziehung
  • Allgemeine Bildung und Erziehung des ganzen Menschen
  • Anregung der Selbsttätigkeit des Geistes
  • Verbindung von Lernen und Arbeiten
  • Bildung und Erziehung als gesellschaftliche Funktion
  • 3. Fichtes Projekt einer Nationalerziehung
  • 4. Anmerkungen zur Rezeptionsgeschichte
  • Literatur
  • Philosophie und Politik. Zu Fichtes Machiavelli-Rezeption
  • Machiavellis Rufbild in der Nachwelt und bei Fichte
  • Die soziale Affinität Fichte-Machiavelli und die Politik
  • Der Begriff „Nation“ bei Machiavelli und Fichte
  • Der historische Parallelismus Italien-Deutschland
  • Nation und Weltbürgertum
  • „Alle Menschen sind Bösewichter oder Brüder“?
  • Tagespolitik vs. Geschichtsphilosophie bei Machiavelli und Fichte
  • Politikwissenschaft und Politikphilosophie
  • Bibliographie
  • Johann Gottlieb Fichte – Vordenker nationaler Zentralverwaltungswirtschaften
  • 1. Ideengeschichtliche Einordnung
  • 2. Der geschlossene Handelsstaat – „vorkapitalistischer Antikapitalismus“ und „reaktionäre Utopie“
  • 3. Fichte als Vordenker wirtschaftlicher Autarkie
  • 4. Fichte als Ideengeber staatssozialistischer Geld- und Wirtschaftspolitik
  • Literaturverzeichnis
  • Der Philosoph auf dem Pfad der Ökonomie – theoriehistorische Anmerkungen
  • Einleitung
  • Erste Anmerkung: Fichte in der ökonomischen Dogmengeschichte
  • Zweite Anmerkung: Wirtschaftstheoretische Fragestellungen im Werk von Fichte
  • Dritte Anmerkung: Zur Rezeption von Fichtes ökonomischen Ideen in den USA heute
  • Schlussbemerkungen
  • Literatur
  • Zur Fichte-Rezeption im Rahmen der DDR-Philosophie
  • Französische Revolution und deutsche Nation. Fichtes Grundverständnis von Wissen und Handeln
  • „Ursprüngliche“ spekulative Philosophie vs. Popularphilosophie:
  • Die Fichte–Editionen in der DDR
  • Fichte-Jubiläen in der DDR – Rückbesinnung auf das Erbe
  • Anhang: DDR-Literaturliste zu Johann Gottlieb Fichte 1945–1991 (Autor: H.- C. Rauh)
  • DDR-Literaturliste zu Johann Gottlieb Fichte 1945–1991 (Autor: H.- C. Rauh)
  • Zu den Autoren

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Einleitung: Wissen und Handeln, Selbst und Ich bei J. G. Fichte

Die nachfolgenden Aufsätze sind schriftliche Fassungen der Vorträge, die anlässlich des 200. Todesjahres des Philosophen Johann Gottlieb Fichte auf einer wissenschaftlichen Konferenz der Leibniz-Sozietät zu Berlin am 13. November 2014 gehalten wurden. Ein rundes Dutzend Referate beleuchtet sein in einem relativ kurzen Leben entstandenes staunenswert umfangreiches und thematisch äußerst vielseitiges Schaffen, das sich auch in den unterschiedlichen Fachgebieten der Referenten spiegelte. So waren Philosophie, Pädagogik, Ökonomie, Romanistik, Rechtswissenschaft, Geschichte, Philosophiegeschichte, Geschichte der Naturwissenschaft, Informatik und Psychologie vertreten, sowohl Geistes- und Sozial- wie Natur- und Technikwissenschaftler. Diese Multidisziplinarität bzw. sogar Transdisziplinarität wurde dem Philosophen gerechter als die meist an enge fachliche Grenzen gebundenen disziplinspezifischen Veranstaltungen. Sie entsprach auch dem breitgefächerten Profil der Leibniz-Sozietät.

Ein weiteres Spezifikum der Konferenz war, dass nicht Fichtes ständig zitierte Hauptwerke - die Reden an die deutsche Nation, die verschiedenen Fassungen seiner Wissenschaftslehre oder seine Publikationen über die französische Revolution und die Denk- und Meinungsfreiheit - als vielmehr auch selten kommentierte Gelegenheitsschriften wie Der geschlossene Handelsstaat und Ueber Machiavell als Schriftsteller im Focus standen.

Wenn auch die Themen wie üblich von den Referenten selbst unabhängig von einander ausgewählt und bearbeitet wurden und somit keine einheitliche Darstellung des Fichteschen Denkens angestrebt werden konnte, ergibt sich doch aus der einmaligen und in sich einheitlichen Persönlichkeit dieses Philosophen gewissermaßen hinter dem Rücken der Referenten ein verborgener wenngleich lückenhafter Gesamtzusammenhang der Referate. Diesen ursprünglich so nicht intendierten Konnex hoffe ich in der nachfolgenden Präsentation der Texte nachzuvollziehen. Als übergreifendes Motto stellte sich sozusagen a posteriori die für Fichte charakteristische Einheit von Wissen und Handeln her.

Der Sammelband enthält sowohl Abhandlungen über das im engeren Sinne philosophische Oeuvre Fichtes als auch solche, die seinen „unphilosophischen“, spezialwissenschaftlichen oder lebensweltlichen Schriften gelten.

Damit wurde dem kategorialen Unterschied Rechnung getragen, der zwischen beiden Gruppen von Werken besteht. ← 7 | 8 →

Doch gerade die lebensweltlichen Bezüglichkeiten sind für Fichtes Gesamtwerk charakteristisch, insofern dessen Philosophie nicht vordergründig kontemplativ, sondern handlungs- und praxisorientiert ist, im Unterschied zu manch anderen der Alltagslebenswirklichkeit enthobenen Denksystemen. So konnte die Differenzierung zwischen beiden Klassen von Schriften nicht den Zusammenhang zwischen ihnen ignorieren, der durch den Philosophen Fichte gegeben ist und sich in ihnen äußert.

Allen seinen Werken eignet die Trias der drei Anfangskategorien jeder Metaphysik, nämlich das Sein, das Nichts und das Werden. Dabei wird nicht, wie Hegel postulierte, die Philosophie zu einer Superwissenschaft deklariert, die das Kommando über die Sozial- und Kulturwissenschaften als subalterne Einzelwissenschaften übernimmt, sondern ihr ursprünglich, am Beginn antiken Denkens, vorhandener gleichberechtigter Zusammenhang bewahrt: bei den Vorsokratikern war „der Philosoph“ der Freund der Weisheit und damit allen Wissens und aller Wissenschaft.

Durch die Entwicklung der Wissenschaften von der Antike bis zu Fichtes Wissenschaftslehre und damit deren Verselbständigung von der Philosophie wurde letztere der Fürsorge für die Wissenschaften entbunden. Friedrich Engels prognostizierte als Ergebnis des im 19. Jahrhundert sich stark beschleunigenden Prozesses der Entstehung neuer, besonders naturwissenschaftlicher Wissenschaften das Absterben der Philosophie infolge schrumpfender Eigensubstanz. Ausgenommen sind höchstens Logik, Dialektik und Philosophiegeschichte sowie, wie man in neuester Zeit seit dem linguistic turn gern konzediert, die (analytische) Sprachwissenschaft, also die Logistik als Wissenschaft vom logos im eigentlichen Wortsinn. Die sokratische Definition der Philosophie als Lehre vom Nichtwissen bzw. Nichtgewussten und Ungekannten scheint sich dagegen heute, nach fast dreitausend Jahren, noch immer nicht endgültig zu bewahrheiten. Der Philosophie blieb ihr Privilegium als „Wissen vom Wissen“ erhalten, wie schon Hegel (und nach ihm Hans-Heinz Holz) mit Blick auf Fichte konstatierte. Auch heute werden alle Äußerungen mit hohem Abstraktionsgrad gern der Philosophie zugeschlagen.

Auf der Berliner Fichte-Konferenz wurde sowohl der Genesis des Philosophen Fichte, seiner Biographie in Zeit und Raum, als auch der Genesis seiner Philosophie im Kontext des Denkens seiner Zeit nachgegangen, was ein je Anderes ist: das Verhältnis zwischen Biographie und Philosophie weist nie eine direkte Beziehung Theorie vs. Praxis und schon gar nicht Allgemeines vs. Besonderes auf, sondern ist vielfach vermittelt.

Das beginnende Werden des Philosophen Fichte wird anhand seiner Sozialisation im kulturellen, intellektuellen und sozialen Ambiente seiner heimatlichen Oberlausitz von dem dort gebürtigen Armin Jähne in seiner einführenden ← 8 | 9 → und einfühlsamem Arbeit Johann Gottlieb Fichte (1762–1814), der Eiserne. Region und Philosophie vorgeführt. Diese Region war Jähne zufolge jenseits aller Provinzialität von einer typisch ostmitteldeutschen, von Frühaufklärung und protestantischer Philosophie- und Theologietradition geprägten Geistigkeit bestimmt, die trotz des kleinstädtischen-dörflichen Milieus durchaus mit urbanen europäischen Zentren konkurrieren konnte und eine größere Zahl überregional bedeutsamer Geistesgrößen wie Lessing und eben Fichte hervorbrachte.

Immerhin war für einen Menschen seiner Herkunft und Sozialisation eine Entwicklung vom dörflichen Bandwirkerskind zum Jenenser Philosophieprofessor und Rektor der Berliner Universität extrem ungewöhnlich. Seine Begabung wurde früh von einem typisch oberlausitzischen intellektuell gebildeten, vermögenden und verständigen Adligen erkannt und gefördert.

Auf seine soziale Herkunft geht Fichte kaum ein. In Die Bestimmung des Menschen ist von „Arbeit und Not“ die Rede, aber er gewahrt, nicht untypisch für ihn, weniger die sozialen Gegensätze als den soziokulturell relevanten Unterschied zwischen manueller und geistiger Arbeit, den er auch als Ursache des Daseins der Intellektuellen auf Kosten der materiellen Produzenten ausmacht, denn:

Noch ist die größere Hälfte der Menschen ihr Leben hindurch unter harte Arbeit gebeugt, um sich und der kleinen Hälfte, die für sie denkt, Nahrung zu verschaffen; sind unsterbliche Geister genötigt, alles ihr Dichten und Trachten und ihre ganze Anstrengung auf den Boden zu heften, der ihre Nahrung trägt.

Jähne verweist auch auf den stets räsonierenden Geist der Rammenauer und des Vaters als gewissermaßen Vorprägungen von Fichtes späterem Rebellentum.

Die Internatsschule Schulpforta wiederum legte, wie der Psychologe und Ex-Pfortaer Alumne Heinz-Jürgen Rothe in seiner Studie über den Zögling Fichte zeigt, den Grundstock seiner außergewöhnlich hohen Allgemeinbildung, motivierte seinen schulisch wie autodidaktisch befriedigten Wissensdurst und letztlich seine Voation zum Philosophen.

Vor allem wurde laut Rothe sein Gedächtnis durch den Erwerb umfangreichen Wissens trainiert, sein schlussfolgernd-logisches Denken geschult und sein soziales Verhalten in einer normativ geregelten Gemeinschaft entwickelt. Auch der hohe Grad der in Pforta praktizierten Selbsterziehung der Schüler prägte ihn wesentlich, animierte ihn zum Eingreifen in den Lehrbetrieb. Andererseits weckten Strenge, Kargheit, Unterordnungszwang sowie Hackverhalten der älteren zur jüngeren Schülerschaft auch seinen rebellischen Geist ähnlich den Tübinger Stiftserfahrungen Hegels, Schellings und Hölderlins, die die französische Revolution als politische Tat der Befreiung von feudaler und schulischer Knebelung und Tyrannei und als nachahmenswertes Exempel für Deutschland begrüßten. ← 9 | 10 →

So reiften die bildungsmäßigen und mentalen Voraussetzungen für seine Philosophie, die auch seinen Unterschied zu Kant, Hegel und Schelling markieren, mit denen er das Quatrumvirat der deutschen Transzendentalisten bildet. Der Jurist Hermann Klenner untersucht in Fichte und Kant – Gemeinsames und Gegensätzliches – Nicht nur Randprobleme die Differenz zu Kant. Diese sieht er zuvörderst in den unterschiedlichen Charakteren beider: während der Königsberger zwischen Zurückhaltung und Untertänigkeit gegenüber der Obrigkeit schwankt, ist Fichte laut Klenner ein „ganzer Kerl“ ein „eiserner Oberlausitzer“ wie ihn Jähne Heine folgend beschreibt, dessen kompromissloser Stolz und aufrührerisches Wesen aus seiner sozialen Kondition als Armenkind und Bettelstudent entspringen, aber auch, wie Klenner zeigt aus ihren verinnerlichten philosophischen Differenzen: So war im Unterschied zu Kants eher kontemplativer reiner Vernunft für Fichte die Kritik der praktischen Vernunft desselben Philosophen Offenbarung und Initialzündung für seine Philosophie des Handelns. Fichte erweise sich seinem in der Erkenntnistheorie stärkeren Philosophenkollegen als Theoretiker und Praktiker der eingreifenden Subjektivität als überlegen – „eingreifen“ als Eingreifen in die wirkliche, die Lebenswelt, nicht nur in philosophische Debatten. Damit desavouierte Fichte implizit Kants blauäugigen Glauben an den linearen Fortschritt der Vernunft.

Den dominant subjektiven, eingreifenden Charakter der Philosophie und Person Fichtes betont auch Siegfried Wollgast in Karl Friedrich Christian Krause und Fichte, einer Arbeit, die der unmittelbaren Rezeption und Weiterentwicklung der Fichteschen Praxislehre durch dessen Schüler Krause gilt. Wollgast, weltweit bester Kenner dieses Fichteaners, stellt neben dem unglücklichen Lehrer-Schüler-Verhältnis zwischen beiden Krauses Rolle als Systematisierer und sachkundiger, nicht unkritischer Editor, Kommentator und Kolporteur von dessen Werken und damit seine unschätzbaren Verdienste um die Verbreitung Fichtescher, auf das Ich als Zentrum jedweder Subjektivität fokussierter Philosophie heraus. Diesen pries er dafür, „die Denker zu dem innern subjectiven Anfange der Wissenschaft in der Selbsterkenntnis: Ich, zurückgeführt zu haben“.

Details

Seiten
249
Jahr
2015
ISBN (PDF)
9783653052367
ISBN (ePUB)
9783653972009
ISBN (MOBI)
9783653971996
ISBN (Hardcover)
9783631660157
DOI
10.3726/978-3-653-05236-7
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015 (März)
Schlagworte
Wissenschaft und Tagespolitik Praxischarakter Differenz und Gemeinsamkeit
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. 249 S., 2 Graf.

Biographische Angaben

Hans-Otto Dill (Band-Herausgeber:in)

Hans-Otto Dill studierte Romanistik und ist Professor für lateinamerikanische Literatur (Humboldt-Universität Berlin, Göttingen, Hamburg, Sao Paulo). Er ist Autor zahlreicher Bücher u. a. über Alexander von Humboldt und Rousseau.

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Titel: «Denken und Handeln.» Philosophie und Wissenschaft im Werk Johann Gottlieb Fichtes