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Germanistische Kontexte

Linguistische Belege und literarische Reflexe. Band I

von Mariola Wierzbicka (Band-Herausgeber:in) Grzegorz Jaśkiewicz (Band-Herausgeber:in)
Sammelband 154 Seiten

Zusammenfassung

Das Buch präsentiert Ergebnisse der Forschungsarbeit aus vielen Bereichen der germanistischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Ein gemeinsamer Nenner ist die Verwendung der deutschen Sprache in Kommunikation, im DaF-Unterricht, in Erinnerungskultur mit ihren semantischen Phänomenen, sowie unter pragmatischem Aspekt. Erörtert werden Fragestellungen zu parlamentarischen Zwischenrufen, Funktionsverbgefügen in den Online-Zeitungen, der DDR-Geschichte und ihrer Rezeption, zur Höflichkeit unter den Studenten von heute, zu Phrasemen im modernen Fremdsprachenunterricht, semantischen Relationen in Komposita anhand von deutscher Küche bis hin zu bevor- und ehe-Subjunktoren sowie Zeitverlaufsstrukturen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Title Page
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Autorenverzeichnis
  • Adam S. Czartoryski: Parlamentarischer Zwischenruf im Abgeordnetenhaus des österreichischen Reichsrats 1917–1918 – Erster Versuch der Typologisierung
  • Urszula Fejklowicz: Funktionsverbgefüge in den Online-Zeitungen – Eine DaF-Perspektive
  • Grzegorz Jaśkiewicz: Semantik und Erinnerung. 17. Juni 1953 aus autobiographischer Sicht der DDR-Autoren nach 1990
  • Grzegorz Jaśkiewicz: Günther Sarges „Im Dienste des Rechts: Der oberste Richter der DDR erinnert sich“ oder über die Möglichkeit, im Jahr 2013 die DDR-Sprache zu sprechen
  • Barbara Maj-Malinowska: Zum Verständnis des Begriffs Höflichkeit unter den Studenten von heute – Eine Pilotstudie am Beispiel der Umfrage unter den Studenten aus Kielce
  • Janina Stroisz: Phraseme im modernen Fremdsprachenunterricht
  • Joanna Szczęk und Marcelina Kałasznik: Semantische Relationen in Komposita am Beispiel der deutschen Bezeichnungen für Eisdesserts
  • Mariola Wierzbicka: Der Einfluss von bevor/ehe auf die zeitliche Anordnung der im Temporalsatz und im übergeordneten Satz eingeführten Situationen im Deutschen
  • Mariola Wierzbicka: Zeitverlaufsstrukturen in den bis-Temporalsatzgefügen der unmittelbaren Nachzeitigkeit im Deutschen

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Adam S. Czartoryski

Parlamentarischer Zwischenruf im
Abgeordnetenhaus des österreichischen
Reichsrats 1917–1918 – Erster Versuch der
Typologisierung

Parliamentary Interjections in the House of
Representatives of the Austrian Reichsrat
1917–1918 – First Attempt of Typology

Abstract: Interjections can remind about something and ask for something. They can propose something or serve as a demand or request. Through interjecting, one can express both an agreement, as well as a rejection or indignation. The people who interject can add something essential or point out something. With the help of interjections, the parliamentary representatives can basically express everything that is necessary at the moment. This article is not only a first attempt to typologize the interjections in the Austrian Reichsrat at the time of the Habsburg Monarchy, but it is also a part of the larger research for the dissertation, that focuses on the politolinguistic Analysis of the interjections in the House of Representatives of the Austrian Reichsrat between 1917 and 1918. Based on the research material – stenographic protocols of the Austrian Reichsrat – and using a retrograded method of typology, the already known types of interjections are accordingly adapted, constructed and modified. The proposed typology is considered as a complement as well as an extension of the existing typology and represents a first major conclusion from the researched material.

Keywords: interjection, linguistics, politolinguistics, typology, Austrian Reichsrat

1 Einleitende Bemerkungen

Ohne Kommunikation kann man nicht leben. Nicht wirklich. Abhängig von der Situation benutzen wir verschiedene Kommunikationsmittel – egal, ob wir mit einem Freund reden, eine Frage beantworten oder uns miteinander im Parlament herumstreiten. Wenn es um die politische Kommunikation und im engeren Sinne, um die parlamentarische Kommunikation ←11 | 12→geht, gibt es unterschiedliche Elemente, die diesen „Meinungsverkehr“ bilden. Eine von diesen Komponenten ist der Zwischenruf.

Die Zwischenrufe aus dem Plenarsaal waren schon immer ein fester Bestandteil politischer Kommunikation. Sie waren immer da, lange bevor sie erforscht wurden. Sie gehören untrennbar zum Standardkommunikationsmittel parlamentarischen Dialogs. Selbstverständlich bilden sie nicht den Kern dieser Kommunikation, sie sind aber für diese charakteristisch. Abhängig davon, wie oft sie vorkommen und wie sie gestaltet sind, kann man einschätzen bzw. sogar bemessen, wie kreativ und souverän das Parlament ist. Im Plenarsaal im Parlament kommt es ständig zu einer Interaktion zwischen Rednern und Zuhörern. Diese Situation ist unvermeidlich. Was gleichzeitig auch nicht zu vermeiden ist, ist die Tatsache, dass nur wenige der zuhörenden Abgeordneten eine Möglichkeit haben, rechtzeitig als Redner, offiziell und durch Geschäftsordnung erlaubt, zu reagieren – meistens in Form von Gegenrede. In genau dieser Situation erlaubt der Zwischenruf eine unmittelbare und meistens spontane Reaktion. Er ist eingestandenermaßen, durch keine Geschäftsordnung ausdrücklich erlaubt, aber trotzdem weist dieser sowohl gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Diskussion als auch eine grundgezielte Störung auf.

Die ersten Interessen für Forschung der Sprache in der Politik regten sich ab den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts (mehr: Girnth 2002). In den 70er Jahren wurde das sprachliche Handeln in der Politik zum Hauptforschungsthema (mehr: Bachem 1979). Seitdem, im Verlauf von Jahren, beschäftigten sich verschiedene Forscher – Sprachwissenschaftler, Historiker, Politikwissenschaftler, aber auch z. B. Politiker mit dem Zwischenruf. Sie wollten u.a. feststellen, was es eigentlich ist, wie soll man es definieren und unterteilen und welche Funktionen könnte man ihm zuschreiben. Es ist hier zu betonen, dass die meisten Arbeiten, die das Thema „Zwischenruf“ berühren, in Deutschland bzw. durch deutsche Wissenschaftler geschrieben wurden.

Darüber hinaus ist mein Ziel, einen neuen Beitrag zu diesem Thema zu leisten. Die von mir betriebene Forschung konzentriert sich aber grundsätzlich auf die Zwischenrufe im Parlament der habsburgischen Monarchie in Österreich-Ungarn – genau gesagt auf Zwischenrufe, die im Abgeordnetenhaus des österreichischen Reichsrats 1917–1918 ausgesprochen wurden. Aufgrund meiner vorläufigen Forschung kann ich feststellen, dass die ←12 | 13→Sprache der damaligen parlamentarischen Debatten sich wesentlich von jetziger unterscheidet – wenn man beispielsweise ihre geringere Intensität und Brutalität betrachtet. Es betrifft sowohl die Gedankenformulierung der Redner als auch die Häufigkeit, den Aufbau und die Anwendung der Zwischenrufe.

In diesem Artikel wird der erste Versuch unternommen, die Typologie parlamentarischer Zwischenrufe im Abgeordnetenhaus des österreichischen Reichsrats 1917–1918 zu entwerfen. Das Ziel dieses Artikels ist also die Sprechhandlungstypologie dieser Zwischenrufe aufgrund der bisher durchgeführten Forschung vorzustellen. Diese Typologisierung wird mittels der retrograden Typenbildung durchgeführt und wird die bereits bekannten Typen der Zwischenrufe anpassen, aufbauen und modifizieren.

2 Terminus „Zwischenruf“ – kurze Zusammenfassung

Der Terminus „Zwischenruf“ hat keine vollständige Definition, die alle seinen Eigenschaften komplett decken könnte. Die sowohl wissenschaftlichen als auch nicht wissenschaftlichen Arbeiten ergeben im Verlauf der Jahre eine Reihe von verschiedenen mehr oder weniger kohärenten und ähnlichen Definitionen dieses Terminus. Es gibt aber keine einzige komplette Definition des Zwischenrufs, obwohl die, die schon existieren, sich oft überlappen und manchmal ergänzen. In dem Kapitel des Artikels wird eine kurze Zusammenfassung der Ansichten auf Terminus „Zwischenruf“ dargestellt. Es ist nur ein Teil davon, was über Zwischenrufe erforscht und geschrieben wurde. Aber das, was hier vorgebracht wurde, stellt eine Quintessenz der wichtigsten Definitionen und Ansichten für dieses Thema dar.

Die meist zugänglichen Definitionen des Zwischenrufs sind in Wörterbüchern zu finden. Sie sind durch ihre Kürze und Knappheit sowie Einfachheit gekennzeichnet. Die meist erweiterte Definition stellt das Rechtschreibwörterbuch Duden vor – das steht, dass ein Zwischenruf ein „Ruf, mit dem jemand die Rede, den Vortrag o. Ä. eines anderen unterbricht oder stört“ (https://www.duden.de/rechtschreibung/Zwischenruf) ist. Sogar drei verschiedene Varianten der Definition kann man in der deutschen Version des Online-Wörterbuches The Free Dictionary. Dort gilt der Zwischenruf als entweder „Bemerkung während der Rede eines ←13 | 14→anderen“ oder „eine relativ laute Bemerkung, mit der man jemanden bei einer Rede unterbricht“ bzw. als „Ruf, der die Rede eines Sprechers unterbricht“ (http://de.thefreedictionary.com/Zwischenruf).

In manchen Fällen kann man die Definition des Zwischenrufs nicht finden, da dieser Terminus mit einem anderen Begriff verbunden ist. So ist es im Fall des Digitalen Wörterbuches der deutschen Sprache. Der Terminus „Zwischenruf“ wurde hier mit dem Terminus „Zwischenbemerkung“ gleichgestellt und lautet: „die Bemerkung, die jmd. einwirft, ohne dazu aufgefordert worden zu sein“ (https://www.dwds.de/wb/wdg/Zwischenrufs). Eine ganz kurze Definition präsentiert das Wissensportal wissen.de, wo der Zwischenruf nur als „Ruf in eine Rede hinein“ (http://www.wissen.de/rechtschreibung/Zwischenruf) dargestellt wird. Eine ähnliche Situation gibt es in der heutzutage vor allem unter Studenten beliebtesten Enzyklopädie der Welt Wikipedia. In diesem Fall aber wurde der Terminus „Zwischenruf“ mit dem Begriff „Ordnungsruf“ verlinkt (https://de.wikipedia.org/wiki/Ordnungsruf), was ein wesentliches Problem darstellt, da diese zwei Termini andere Bedeutungen haben und in anderem sprachlichen Kontext angewendet sind. Nämlich, der Ordnungsruf „ist im Parlament ein Mittel der Sitzungsleitung, einzelne Mitglieder zu verwarnen (…) und wird gegen Mitglieder ausgesprochen, die durch Zwischenrufe, Beleidigungen oder andere Störungen auffallen“ (vgl. ebd.). Man sollte auch hier hinzufügen, dass die alten Wörterbücher der deutschen Sprache einen solchen Terminus nicht verzeichnen. Er wurde vor allem mit dem Parlamentarismus und mit der parlamentarischen und damit verbundenen Sprachforschung verbreitet.

Andere Quelle, wo man sich mit unterschiedlichen Definitionen des Zwischenrufs vertraut machen kann, sind die Arbeiten verschiedener Forscher, die von sowohl sprachwissenschaftlichen als auch geschichtlich-sozial-politischen Standpunkt, diesen Terminus untersuchten.

Der Forscher, der sich am häufigsten mit dem Zwischenruf beschäftigte, ist Prof. Armin Burkhardt, ein deutscher Germanist, Sprachwissenschaftler und Mitglied des Gesamtvorstandes der Gesellschaft für deutsche Sprache. Unter anderem prägte er den Terminus „Politolinguistik“. In seiner Forschung befasste er sich mehrmals in verschiedenen Publikationen, aus sprachwissenschaftlicher Perspektive, mit den Zwischenrufen, die er in seinem über sechshundertseitigen Buch „Zwischen ←14 | 15→Monolog und Dialog. Zur Theorie, Typologie und Geschichte des Zwischenrufs im deutschen Parlamentarismus“ (Burkhardt 2004) umfangreich beschreibt. Burkhardt bezeichnet die Zwischenrufe als „verbale Beiträge von Personen, denen der Gesprächsleiter nicht das Rederecht erteilt hat“ (Burkhardt 2004:146). Für ihn gilt die Tatsache, dass sie stören können, eigentlich als sekundäre Entwicklung. Sie sind natürlich nicht DAS Wichtigste in der parlamentarischen Kommunikation, aber sie gehören zu deren wichtigsten Elementen. Laut Burkhardt kann man an Auftreten von Zwischenrufen und ihrer Ausgestaltung sowohl die Kreativität als auch die Souveränität eines Parlaments bemessen. Es wird ihnen eine „anregende“ Wirkung zugeschrieben.

Ein anderer Forscher, der sich mit dem Thema „Zwischenruf“ auseinandergesetzt hat, war deutscher Soziologe, Ronald Hitzler. In seinem Beitrag „Die Politik des Zwischenrufs. Zu einer kleinen parlamentarischen Form.“ (Hitzler 1990:619–630) bezeichnet er den Zwischenruf als „eine kleine Äußerungsform im Schnittbereich von parlamentarischem Alltagshandeln, Dramatologie und kommunikativen Gattungen“ (ebd.). Für ihn ist der Zwischenruf „eine verbale Äußerung eines Akteurs im Rahmen einer institutionell monopolisierten Rede oder einer institutionell oligopolisierten Diskussion anderer Akteure vor einem größeren Auditorium“ (ebd.). Er muss „dazwischen“ passen, soll also knapp formuliert und laut ausgesprochen bzw. „gerufen“ werden. Den Begriff Zwischenruf versteht Hitzler als „coverterm“ für alle verbalen Äußerungsformen, also vom kurzen „Bravo“ oder „Pfui“ bis zu relativ langen Unterbrechungen und Wortspielen.

Eine wichtige Ansicht über den Zwischenruf präsentierte der deutsche Politikwissenschaftler, Rechtswissenschaftler und Slawist, Rüdiger Kipke. Er schrieb darüber in seinem kurzen Artikel Der Zwischenruf – ein Instrument politisch-parlamentarischer Kommunikation? (Kipke 1995:107–112). Seiner Meinung nach sind die Zwischenrufe verbalisierte, großteils spontane Zwischenbemerkungen, die zeitlich richtig passen. Er weist darauf hin, dass es hier um Kommunikationsformen wie Klatschen, Buh-Rufe oder Gelächter geht. Laut Kipke sind die Zwischenrufe ein iteratives Ereignis, die zur normalen, alltäglichen Debattenpraxis gehören. Sie sind als Teil der Normalität der parlamentarischen Rede, der parlamentarischen Debatte zu betrachten.

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3 Sprechhandlungstypologie

Diese Art der Typologie wurde von Prof. Armin Burkhardt eingeführt. In seinem schon früher erwähnten Buch verwendet er die stenografischen Protokolle des Deutschen Bundestag als Quelle für seine Forschung. Darüber hinaus hat er festgestellt, dass sich die Zwischenrufe nach ihrer Leistung und den Intentionen des Zwischenrufers typisieren lassen (Burkhardt 2004:310). Für ihn heißt das im Prinzip, dass die Zwischenrufe als Sprechhandlungen unter Handlungsbegriffe subsumiert werden können. Daher sind laut Burkhardt 6 verschiedene Haupttypen von Zwischenrufen nach inhaltlich-funktionalen, bzw. sprechhandlungstheoretischen Gesichtspunkten zu unterscheiden, nämlich Memoranda, Affirmativa, Erotetika, Direktiva, Dissentiva und Evaluativa (ebd.), die ich als Grundlage für meine Typologisierung genommen habe und die aber aufgrund der Forschungsarbeiten mit von mir verwendeten Quellen modifizierte und aufgebaut habe. Als deren Resultat schlage ich folgende Typologisierung vor:

3.1 Memoranda

Die Versuche, den Redner oder das Plenum an – nach Meinung des Zwischenrufers – nicht erwähntes, versehendes und relevantes und wichtiges Argument, öffentlich und laut zu erinnern. Sie sind meistens kurz und bündig formuliert, können entweder als ein- bis mehrwortige Ellipsen oder in Aussageform auftreten (ebd.).

Beispiel:

170 Kilogramm werden für eine Person gerechnet, auf den Viehstand wird gar keine Rücksicht genommen! (Stenografische Protokolle, Haus der Abgeordneten, 29. Sitzung der XXII Session am 16. Oktober 1917:1530);

Die Landwirte sagen, daß wenn so vorgegangen werden wird, wie bisher, sie aufs Jahr nichts mehr anbauen werden! (Stenografische Protokolle, Haus der Abgeordneten, 41. Sitzung der XXII Session am 21. November 1917:2183).

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3.2 Supplementa

Es sind unterschiedliche Aussagen, die die Äußerungen des Redners ergänzen. Sie funktionieren gewissermaßen ähnlich wie Memoranda. Ihr Ziel ist aber eine schnelle, eindeutige und klare Ergänzung des Gedankens des Redners, um oft die Kontrolle über den Sinn der Aussage zu übernehmen.

3.2.1 Ergänzung von Satzteilen

Beispiel:

Abgeordneter Dr. Jarzabek: (…)

Wir müssen verlangen, daß alle Beamten des Landes sich stets vor Augen halten, daß sie für die Bevölkerung dort sind, und daß sie die bestehenden Gesetze ohne Unterschied des Standes und der Nation unbedingt respektieren. (Beifall – Abgeordneter Ritte v. Singalewicz: Und daß sie österreichische Beamte seien!) Wir verlangen eine wahre, gerechte österreichische Verwaltung (…)

Biographische Angaben

Mariola Wierzbicka (Band-Herausgeber:in) Grzegorz Jaśkiewicz (Band-Herausgeber:in)

Mariola Wierzbicka ist Professorin für Germanistik an der Universität Rzeszów (Polen). Ihre Forschungsbereiche umfassen kontrastive Linguistik (deutsch-polnisch), Syntax, Semantik und Pragmatik des Deutschen und des Polnischen, Grundlagen der Modulartheorie der Sprache und der Universalgrammatik sowie Pragma- und Textlinguistik. Grzegorz Jaśkiewicz ist Doktor der Literaturwissenschaft und Mitarbeiter im Fachbereich Germanistik an der Universität Rzeszów (Polen). Seine Forschungsbereiche umfassen moderne deutsche und deutschsprachige Literatur mit Fokus auf 20. und 21. Jahrhundert, DDR-Literatur und ihre Fortsetzung nach 1990, Autobiographien (ost-)deutscher Autoren, Beziehungen zwischen Literatur und Politik, soziales Engagement der Literatur sowie deutsche Gedächtniskultur.

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