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Die Hochzeit von Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg und Anna von Jülich-Kleve-Berg (1574)

Edition und Untersuchungen zur Gattung Festbeschreibung

von Rebecca Anna (Autor)
Dissertation 408 Seiten

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Vorwort zur Benutzung
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Arbeitsziele
  • 1.2 Die Verbindung zwischen Herzog Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg und Anna von Jülich-Kleve-Berg
  • 1.3 Der Festverlauf der Neuburger Hochzeit
  • 2 Überlieferung zur Neuburger Hochzeit
  • 2.1 Beschreibung der narrativen Quellen
  • 2.1.1 Die Münchner Handschrift
  • 2.1.2 Die Zweibrücker Handschrift
  • 2.1.3 Die Amberger Handschrift
  • 2.1.4 Der Druck zur Neuburger Hochzeit
  • 2.2 Beziehung der narrativen Quellen zueinander
  • 2.2.1 Verhältnis der Münchner Handschrift zur Zweibrücker Handschrift
  • 2.2.2 Verhältnis der Amberger Handschrift zum Druck
  • 2.3 Sonstige Quellen
  • 2.4 Übersicht über die Forschungs- und Editionslage
  • 3 Edition der narrativen Quellen zur Neuburger Hochzeit
  • 3.1 Vorbemerkungen zur Edition
  • 3.1.1 Wahl der Leithandschriften und Fußnotenapparat
  • 3.1.2 Editionsprinzipien
  • 3.2 Edition der Festbeschreibungen zur Neuburger Hochzeit
  • 3.3 Kulturhistorischer Kommentar zur Edition
  • 3.3.1 Das Fürstentum und das Schloss Neuburg an der Donau
  • 3.3.2 Das Fest 1574 in Neuburg im Kontext der Festkultur in der Frühen Neuzeit
  • 3.3.3 Das Turnier 1574 in Neuburg im Kontext der Turnierkultur in der Frühen Neuzeit
  • 3.3.4 Die Reisebeschreibung in den Quellen im Kontext des Reisens und der Problematik des Geleitsrechts
  • 3.3.5 Die Überlieferung von Inschriften am Beispiel des Stifterbildes aus dem Kloster Maulbronn
  • 4 Gattungszuordnung der Festbeschreibungen zur Neuburger Hochzeit
  • 4.1 Beschreibung höfischer Feste
  • 4.1.1 ‚Fest‘ im Kontext zeremonieller Handlung
  • 4.1.2 Zeremoniell und Zeichen
  • 4.1.3 Aufgaben der Festbeschreibung
  • 4.2 Gattungsmerkmale der Festbeschreibung
  • 4.2.1 Schlüsselwörter der Gattung in den Festbeschreibungen zur Neuburger Hochzeit
  • 4.2.2 Theorie und Textmodell
  • 4.2.3 Bildausstattung
  • 4.3 Einordnung des Quellenkorpus zur Neuburger Hochzeit in die Gattungsforschung
  • 4.3.1 Zwischen Festbeschreibung und Reisebericht – die Amberger Handschrift und der Druck von 1576
  • 4.3.2 Frühe Vertreter der Gattung Festbeschreibung – die Handschriften aus München und Zweibrücken
  • 4.4 Vergleich mit zwei Hochzeitsbeschreibungen aus dem unmittelbaren familiären Umfeld der Neuburger Braut
  • 4.4.1 Die Hochzeit in Königsberg 1573 – der Druck von 1576
  • Der Bräutigam der Königsberger Hochzeit in der Beschreibung
  • Beschriebene Zwischenfälle während der Reise
  • Beschreibungscharakter der Königsberger Hochzeit im Druck 1576
  • 4.4.2 Die Hochzeit in Düsseldorf 1585 – der Druck von 1587
  • Die Nachfolge der jülich-kleve-bergischen Herrschaft
  • Das Turnier 1585
  • Das (Fest-) Programm der Düsseldorfer Hochzeit
  • 4.4.3 Zusammenstellung der gattungsbezogenen Beobachtungen aus dem Vergleich der Hochzeitsbeschreibungen 1573, 1574 und 1585
  • 4.4.4 Der Inventor der Hochzeiten – Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg
  • 4.5 Besonderheiten der frühen handschriftlichen Vertreter der Gattung Festbeschreibung – die Manuskripte zur Neuburger Hochzeit
  • 4.5.1 Adressierung und Gebrauchsfunktion
  • 4.5.2 (Zuschauer-)Raum
  • 4.5.3 Fehlendes Bildprogramm?
  • 4.5.4 Überlagerung der codierten Zeichensysteme?
  • 4.5.5 Analyse der Schlussreden
  • 5 Schlussbetrachtung
  • 6 Quellen und Literaturverzeichnis
  • 7 Anhang
  • 7.1 Personenverzeichnis zur Edition
  • 7.2 Abbildungen
  • 8 Tabellenverzeichnis
  • 9 Abbildungsverzeichnis
  • Namensregister
  • Reihenubersicht

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Vorwort

Die vorliegende Arbeit wurde im März 2019 von der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes als Dissertation angenommen und für den Druck überarbeitet.

Den Menschen, die mich durch die – nicht immer leichten – Schreibphasen begleitet, mich motiviert und unterstützt haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. In besonderer Weise möchte ich Frau Prof. Dr. Nine Miedema danken, die mich zu diesem Projekt ermutigt und immer unterstützt hat. Ihre fortwährende Motivation, konstruktive Kritik und die zahlreichen Gespräche haben maßgeblich zum Entstehen dieser Arbeit beigetragen. Danken möchte ich auch Frau Prof. Dr. Brigitte Kasten, die mir als Historikerin mit ihrer Expertise und ihren Anregungen zur Seite stand. Mein Dank gilt weiterhin Herrn Prof. Dr. Wolfgang Behringer.

Für die Aufnahme in die Reihe Medieval to Early Modern Culture / Kultureller Wandel vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit gilt mein Dank den Herausgebern.

Frau Dr. Sigrid Hubert-Reichling hat mich durch alle Stadien der Arbeit begleitet. Sowohl für das Vertrauen in das Gelingen dieses Projekts als auch für die zahlreichen inspirierenden Gespräche danke ich Ihr herzlich.

Dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz soll an dieser Stelle besonders für die Möglichkeit der Arbeit mit den Originalen gedankt werden. Darüber hinaus bedanke ich mich bei allen Archiven und Bibliotheken, die mir die Abdruckerlaubnis für die Reproduktionen aus ihren Beständen erteilt haben.

Ein großer Dank für die fachliche – und auch emotionale – Unterstützung richtet sich an meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen in Saarbrücken: Prof. Dr. Wolfgang Haubrichs, PD Dr. Matthias Rein, Dr. Christa Jochum-Godglück, PD Dr. Peter Godglück und Ursula Barth.

Auf den Rückhalt meiner Familie und meinen Freunden konnte ich immer bauen. Bedanken möchte ich mich insbesondere bei Dr. Teresa Cordes und Dr. Andrea Voß für die zahlreichen Stunden des Korrekturlesens ←9 | 10→und der motivierenden, mitunter aufbauenden Gespräche. Meinen Eltern danke ich von Herzen für Ihre Geduld und ihre unermüdliche Unterstützung.

Widmen möchte ich diese Arbeit meinem Ehemann und meinem Sohn.

Rebecca Anna

Juli 2020

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Vorwort zur Benutzung

Diese Arbeit besteht zum einen aus einer Edition der zugrunde gelegten Quellen und zum anderen aus einem Forschungsteil. Die Edition der Quellen (Kapitel 3.2) steht ergänzend zu diesem Buch als durchsuchbare pdf-Datei zum kostenfreien Download zur Verfügung. Bitte hierzu den Freischaltcode auf der letzten Seite beachten. Zur korrekten Benutzung der Edition sind die Kapitel zur Beschreibung der Handschriften (Kapitel 2.1) sowie zu den Editionsprinzipien (Kapitel 3.1) dem vorliegenden Band zu entnehmen.

Ergänzend zur Edition ist in Kapitel 7.1 ein Personenverzeichnis angehängt. Dieses beinhaltet die wichtigsten Lebensdaten zu den adligen Personen, die im Editionstext genannt werden. Die genauen Benutzungsbedingungen sind der Einführung zum Verzeichnis zu entnehmen.

Das Namensregister in diesem Band verweist auf die Namen im Forschungsteil. Der Editionstext ist durchsuchbar und deswegen nicht mit einem eigenen Register versehen.

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1 Einleitung

1.1 Arbeitsziele

Gegenstand dieser Arbeit sind die narrativen Beschreibungen zur Neuburger Hochzeitsfeier 1574, die bislang weder editorisch noch gattungsanalytisch erschlossen wurden.1 Ziel der Untersuchung ist es in einem ersten Schritt, eine Edition der Quellen zu erstellen und diese inhaltlich zu kommentieren (Kapitel 3). In einem zweiten Schritt wird auf der Quellengrundlage eine Gattungsbeschreibung für die frühen handschriftlichen Festbeschreibungen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu leisten sein (Kapitel 4). Die leitende Fragestellung geht dabei von dem bisherigen Forschungsstand zu den gedruckten Festbeschreibungen aus und richtet von da aus den Blick auf die frühen Vertreter dieser Gattung. Die Forschungsperspektiven sollen so erweitert werden: Zum einen wird nicht nur gefragt, wie eine frühneuzeitliche Hochzeit beschrieben wird, sondern vor allem, inwieweit die Grenzen der zu dieser Zeit entstehenden Gattung noch unfest waren. Zum anderen wird erstmals der Versuch einer Gattungstheorie zu frühen handschriftlichen Festbeschreibungen unternommen.

Das Zustandekommen der politischen Verbindung zwischen den Familien Zweibrücken-Neuburg und Jülich-Kleve-Berg soll in einem hinführenden ersten Kapitel knapp umrissen werden (Kapitel 1.2). Im Mittelpunkt stehen dabei neben den Brautleuten Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg ←13 | 14→und Anna von Jülich-Kleve-Berg auch deren Familien sowie die gezielte Vernetzung innerhalb der Adelsschicht. Um die Dimension und das Spektrum dieser Feier hervorheben zu können, folgt eine Zusammenstellung des Festablaufs anhand der Berichte aus dem Quellenkorpus (Kapitel 1.3).

Die aufgrund des definierten Untersuchungsziels ermittelten Quellen werden in Kapitel 2 vorgestellt. Diese vier Textzeugen werden in der Edition abgebildet, weswegen die Darstellung der Beziehungen der Beschreibungen zueinander ein wesentlicher Bestandteil dieser Teilanalyse darstellt (Kapitel 2.2). Es schließt sich eine Zusammenstellung an, in der die Forschungs- und Editionslagelage der Schriftzeugen zur Vermählungsfeier in Neuburg dargestellt und diskutiert wird (Kapitel 2.4). Teilziel dieses Kapitels ist es, die bestehende Lücke einer fehlenden Erschließung der erzählenden Quellen aufzuzeigen.

Darauf aufbauend folgt in Kapitel 3 die Edition der Festbeschreibungen. Grundsätzlich gilt es, die Handschriften nach den modernen textwissenschaftlichen Standards editorisch aufzubereiten und der Forschung zur Verfügung zu stellen. In einem anschließenden Kommentar soll der kulturhistorische Kontext dieser Feier dargestellt und sollen Spezifika der einzelnen Berichte herausgegriffen werden.

Auf der Grundlage der edierten Quellen folgt der gattungstheoretische Ansatz der Arbeit in Kapitel 4. Vor dem Hintergrund fehlender vergleichbarer Studien zu frühen handschriftlichen Festbeschreibungen muss der methodische Zugriff von den definierten Gattungskonventionen aus der Blütezeit der gedruckten Vertreter dieses Genres aus gewählt werden. Mit der Einführung der Analyseparameter werden zugleich die vorliegenden Quellen innerhalb dieser Gattungstheorie verortet (Kapitel 4.3). Zusätzliche Textvergleiche mit zwei weiteren Festbeschreibungen aus dem nahen zeitlichen sowie familiären Umfeld des Brautpaars sollen dazu beitragen, die Besonderheiten der handschriftlichen Berichte zur Neuburger Feier umfassend darzustellen (Kapitel 4.4).

Am Ende des Analysekapitels werden zur Ergebnissicherung die wichtigsten gattungsbezogenen Kriterien zusammengefasst (Kapitel 4.5). In der Schlussbetrachtung, Kapitel 5, gilt es darüber hinaus, weiterführende Diskussionskontexte aufzuzeigen, die sich aus den Quellen wie auch aus der Gattungsuntersuchung der Arbeit eröffnet haben.

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1.2 Die Verbindung zwischen Herzog Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg und Anna von Jülich-Kleve-Berg

Bei der Neuburger Hochzeit (1574) vermählten sich Herzog Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg und Herzogin Anna von Jülich-Kleve-Berg (vgl. Abbildung 1). Philipp Ludwig war der älteste Sohn von Herzog Wolfgang von Zweibrücken und Pfalz-Neuburg und Anna von Hessen (vgl. Abbildung 14) und wurde 1547 in Zweibrücken geboren. Sein Vater Wolfgang trat als einziger Sohn Herzog Ludwigs II. von Pfalz-Zweibrücken die Nachfolge über Pfalz-Zweibrücken an. Wolfgang hatte seine Ausbildung am Hof des Pfalzgrafen Friedrich II. in Heidelberg erhalten. Ebenso wie Ottheinrich von Pfalz-Neuburg, der 1557 Pfalz-Neuburg an Wolfgang abtrat, war Wolfgang dem protestantischen Bekenntnis zugetan und dessen eifriger Verfechter. Er war in einem solchen Ausmaß von der protestantischen Glaubensreformation eingenommen, dass er sich 1569 entschloss, den Hugenotten in Frankreich hilfreich beiseite zu stehen. Im gleichen Jahr erlag er in Frankreich aufgrund der Anstrengung des Feldzuges einem Fieber. Mit seiner Gemahlin hatte Wolfgang fünf Söhne und acht Töchter, jedoch erreichten nicht alle Mädchen das Erwachsenenalter. Seine Landesteile vererbte Wolfgang seinen fünf Söhnen wie folgt unterteilt: Philipp Ludwig erhielt Pfalz-Neuburg, Ottheinrich erhielt Sulzbach, Johann übernahm die Regierung in Zweibrücken, Friedrich bekam die Grafschaft Vohenstrauß und der jüngste Sohn Karl erhielt das Herzogtum Birkenfeld mit der Grafschaft Sponheim. In seinem Testament ermahnte Wolfgang seine Söhne zu frommer Religiosität, Regenten-Weisheit und festem Zusammenhalt untereinander.2

Gemäß der testamentarischen Regelung erbte Philipp Ludwig mit 21 Jahren nach dem Tod seines Vaters 1569 das hochverschuldete Herzogtum Neuburg.3 Zum einen gingen die Schulden noch auf den Kauf Neuburgs ←15 | 16→zurück, zum anderen stammten sie aus Werbungen um Truppen durch Pfalzgraf Wolfgang.4 Die Tilgung der Schuldenlast war eines der Hauptanliegen des noch jungen Pfalzgrafen Philipp Ludwig. Die Lösung der Finanzprobleme sah er in einer günstigen Heirat, zudem versprach er sich dadurch den inneren Ausbau seines Territoriums und die Förderung der Macht der Dynastie.5 Während Philipp Ludwig in militärischen Angelegenheiten weniger offensiv vorging wie sein Vater, war er in seiner religiösen Gesinnung ein ebenso strenger Lutheraner, wie es Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken war,6 ein Umstand, der die Wahl einer geeigneten Ehekandidatin beeinflussen sollte.

Mit der Unterstützung der Stände und äußerster Sparsamkeit gelang es Philipp Ludwig, die Schulden seines Vaters abzutragen. Bezieht man die wirtschaftliche Krise des 16. Jahrhunderts in diese Entwicklung mit ein, kann dies als eine große Leistung bewertet werden.7 Die bei der Gründung Pfalz-Neuburgs festgesetzten Einnahmen von 24.000 Gulden konnte Philipp Ludwig zudem erheblich steigern. Er erließ wirtschaftliche, polizeiliche sowie kirchliche Ordnungen, durch die er das junge Territorium stabilisieren und lebensfähiger machen konnte. Von Anfang an verfolgte Philipp Ludwig zudem eine Erweiterungspolitik, bei der er auf die Unterstützung der Stände zählen konnte. Anlässlich seiner Hochzeit im Jahr 1574 schenkten ihm die Stände die Reichsherrschaft Ehrenfels, die sie durch Kauf erworben hatten. Diese Schenkung findet sich in den handschriftlichen Festbeschreibungen zur Neuburger Hochzeit (1574) verzeichnet: Darin heißt es, dass die Neuburgische Landschaft durch die Landstände seiner fürstlichen Gnaden die Herrschaft „Ernfelßs“ (M Bl. 110r) geschenkt habe.8 In einem größeren reichspolitischen Rahmen waren die Landkäufe durch Philipp Ludwig gewiss bescheiden; zu großem Landerwerb reichten seine finanziellen Mittel nicht aus. Der günstige Fall, dass eine Erbtochter ganze Territorien mit in die Ehe einbrachte, war selten geworden.

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Bereits 1571 hegte der junge Fürst Heiratsabsichten. Sein Bestreben richtete sich auf die älteste Tochter Herzog Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg, Marie Eleonore. Diese Pläne unterbreitete Philipp Ludwig einem verwandten und zugleich vertrauten Fürsten, Pfalzgraf Reichart von Pfalz-Simmern. Dieser hatte Beziehungen zum Düsseldorfer Hof und nahm Kontakt mit dem Hofrat Heinrich Rudolf von Weeze auf, jedoch ohne das Wissen, dass bereits Brandenburg und Württemberg um Marie Eleonore warben. Gleichzeitig äußerten die Räte um Philipp Ludwig10 Bedenken über eine baldige Hochzeitsfeier, da die Schuldenlast noch zu hoch sei. 1572 wurde dann verkündet, dass die älteste Tochter bereits an Herzog Albrecht Friedrich von Preußen versprochen sei, die zweitälteste Tochter aber noch frei wäre. Philipp Ludwig ließ daraufhin Informationen über Anna von Jülich-Kleve-Berg einholen.11

Energisch suchte er die Verbindung mit dem angesehenen Fürstenhaus Jülich, sei es, um sein persönliches Ansehen durch die Heirat mit einer Enkelin des Kaisers zu steigern oder auch um eine vermögende Frau zu bekommen. Denn Herzog Wilhelm trug als Herrscher über ein fruchtbares Territorium am Niederrhein nicht ohne Grund den Beinamen „der Reiche“.12

Der Brautvater Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg hatte in der Nachfolge seines Vaters Herzog Johann III. von Jülich-Kleve-Berg, Graf von Mark und Ravensberg ein reiches Erbe antreten können:

Es umfaßte die Herzogtümer Jülich, Berg und Kleve, die Grafschaften Mark und Ravensberg, die Herrschaft Ravenstein sowie Streubesitz in anderen Territorien, vor allem im Erzstift Köln. Von Kurköln unterbrochen – und abgesehen von der Grafschaft Mark – erstreckte sich die Landmasse dieses Territoriums von Sinzig bis Emmerich. Die beiden Hauptteile, Jülich und Berg einerseits, Kleve und Mark ←17 | 18→andererseits, hatten eine eigene Regierung in Düsseldorf und Kleve sowie eigene Landtage.13

Um die fehlende Landverbindung zwischen Jülich und Kleve herzustellen, versuchte Wilhelm im großen Stil sein Territorium durch die Erwerbung Gelderns nach Norden hin zu erweitern. Kaiser Karl V. hingegen beanspruchte Geldern für das Haus Habsburg als Teil der burgundischen Erbschaft. Der Kaiser befürchtete außerdem eine antihabsburgische Koalition an der niederländischen Grenze, die es zu vermeiden galt. Die Gefahr sah er vor allem in Wilhelms „Hinneigen zum Protestantismus“.14 1543 wurde Wilhelm schließlich militärisch gezwungen, auf Geldern zu verzichten.15 Zudem musste er dem Kaiser das Versprechen geben, die katholische Lehre in seinen Ländern zu sichern (Vertrag von Venlo, siehe dazu auch Kapitel 4.4.4).16 Eine weitere Absicherung sah der Kaiser wohl in der Verbindung seiner Nichte mit dem Herzog von Jülich-Kleve-Berg, die 1546 stattfand (vgl. Abbildung 15).17 Maria von Habsburg ←18 | 19→muss sehr isoliert am Hof ihres Ehemannes gelebt haben. In den Festbeschreibungen zur Neuburger Hochzeit wird sie nicht genannt, da sie bei der Hochzeit nicht persönlich anwesend war. Else Rümmler beschreibt Maria von Habsburg als „stille, kränkliche Frau“.18 In der Brautkutsche saß an ihrer Statt ihre Schwester Anna von Habsburg, die mit Herzog Albrecht V. von Bayern verheiratet war (vgl. M 56v).19 Für Philipp Ludwig bedeutete diese Verbindung eine gewisse verwandtschaftliche Nähe zu Kaiser Maximilian II., dem Bruder der Brautmutter, sowie auch zu den bayerischen Nachbarn.20

Das Erbe Wilhelms von Jülich-Kleve-Berg schien zunächst durch seine Söhne gesichert: Seine Nachfolge sollte sein ältester Sohn Karl Friedrich übernehmen. Dem zweitältesten männlichen Nachkommen, Johann ←19 | 20→Wilhelm, stand der Bischofsstuhl von Münster in Aussicht. 157321 verheiratete Wilhelm seine älteste Tochter, Marie Eleonore, an den Herzog Albrecht Friedrich von Preußen (vgl. Kapitel 4.4.1). Im Heiratsvertrag musste dieser eine Verzichtserklärung zugunsten der beiden Söhne Wilhelms unterschreiben. Unter Vorbehalt stand jedoch die Situation, dass bei dem Tod beider männlicher Nachfolger ohne die Hinterlassenschaft eines Erben, die älteste Tochter sukzessionsfähig sei. Obwohl das Eintreten einer solchen Situation – der Tod beider männlicher Nachfolger – vielleicht zu dieser Zeit noch nicht absehbar war, deutete der schlechte Gesundheitszustand der Erben bereits auf eine gewisse Aussicht hin: Karl Friedrich zeigte Anlagen zur Tuberkulose, Johann Wilhelms Verhalten deutete auf eine Geisteskrankheit hin.22

Philipp Ludwig konnte sich also mit einiger Gewißheit ausrechnen, daß ihm durch die Verbindung mit dem Jülicher Hause wenigstens politische Vorteile, vielleicht eine [Regentschaft], möglicherweise aber sogar größere Gewinne zufallen könnten. Solche Überlegungen, die man bei dem immer zielstrebigen Vorgehen Philipp Ludwigs voraussetzen darf, bewogen ihn wohl, sich dem Jülicher Hause zu nähern und um die Hand Annas, der zweitältesten Tochter des Herzogs, anzuhalten.23

An dieser Stelle ist interessant zu erwähnen, dass der drei Jahre jüngere Bruder Philipp Ludwigs, Pfalzgraf Johann I. von Zweibrücken, 1579, also fünf Jahre nach der Hochzeitsfeier in Neuburg an der Donau, die jüngere Schwester Annas, Magdalena von Jülich-Kleve-Berg, ehelichte (vgl. hierzu Kapitel 2.1.2). Johann blieb nach dem Tod des Vaters aus Ersparnisgründen zunächst bei Philipp Ludwig in Neuburg. Erst 1575 übernahm Johann selbst die Regierung in Zweibrücken.24

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Nachdem die Verbindung zwischen Marie Eleonore und dem Herzog von Preußen entschieden war – Philipp Ludwigs Bestreben richteten sich, wie zuvor erwähnt, zunächst danach, eine Verbindung mit der ältesten Tochter Herzog Wilhelms einzugehen – konnte Philipp Ludwig seine Bemühungen um die Hand der fünf Jahre jüngeren Anna von Jülich-Kleve-Berg intensivieren. Nach einem Bericht seines Dieners Johann Ringelheim25 über die Jungherzogin musste lediglich noch die Religionsfrage geklärt werden. Allerdings wurden seine Absichten zuerst zurückgestellt, da der jülichsche Hof 1573 zu sehr mit der Hochzeit der ältesten Tochter in Königsberg beschäftigt war. Im Februar 1574 trat Philipp Ludwig schließlich, unter Geheimhaltung der Heiratspläne, seine Reise zum Niederrhein an. Einen Monat später wurde eine Kommission, bestehend aus gleichgewichtig 14 Hofräten, zur Ausarbeitung eines Heiratsvertrages zusammengestellt.26 Der Termin wurde auf den 30. August 1574 festgelegt und Anna sollte mit Begleitung nach Neuburg reisen.27 Die Verlobung von Philipp Ludwig mit Anna wurde am 21. März 1574 gefeiert (vgl. A Bl. 199r). Danach reiste Philipp Ludwig wieder zurück nach Neuburg.28

Der nachfolgende Abdruck der Ölgemälde aus dem Jahr 1577 zeigt das Brautpaar der Neuburger Hochzeit, Anna und Philipp Ludwig:

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Abbildung 1: Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg und Anna von Jülich-Kleve-Berg. Beide Gemälde werden heute im Haus der Bayerischen Geschichte aufbewahrt. Brauner 1968, S. 125.

1.3 Der Festverlauf der Neuburger Hochzeit

Anhand der Münchner Handschrift soll überblickartig der Festverlauf der Hochzeit 1574 in Neuburg skizziert werden. Der genaue Festverlauf, wie ihn die erzählenden Quellen beschreiben, ist der Edition (Kapitel 3.2, Band 2) zu entnehmen. Zwischen der Vereinbarung zur Eheschließung zwischen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg und Anna von Jülich-Kleve-Berg und dem Hochzeitsfest in Neuburg an der Donau lagen nur wenige Monate: von April bis September 1574. Lediglich die Münchner Handschrift beinhaltet einige Informationen über die Vorbereitung der Verpflegung. Zu den sonstigen Vorbereitungsmaßnahmen, wie der Beschaffung und Anfertigung der Kleider29 oder der Herrichtung des Schlosses, ←22 | 23→überliefern die Handschriften keine Informationen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass mit der Festsetzung des Termins für die Hochzeit an dem gastgebenden Hof eine fieberhafte Aktivität ausbrach.30 Die Bühne für das Turnierspektakel und der Festsaal mussten hergerichtet werden. Kostbare Kleider und Schmuckstücke wurden besorgt und die Kanzlei war mit der Anfertigung und Übersendung der Einladungen beschäftigt.31 Auch wird in der Aufzeichnung nicht für alle adligen Gäste berichtet, wo diese untergebracht waren, ob im Schloss selbst Zimmer hergerichtet wurden oder ob ein Teil der Geladenen außerhalb des Schlosses Quartier beziehen musste.32 Kurt Schöndorf konnte anhand überlieferter Korrespondenzen zu den Vorbereitungen dieser Hochzeitsfeier herausarbeiten, dass

[z]um Gelingen des Festes […] es der Mitwirkung des gesamten Amts- und Landadels [bedurfte], der vor allem zur Bedienung der Gäste vom Fürsten bestellt wurde. Die Beschaffung der Victualien, einschließlich der Getränke und des Pferdefutters, lag in den Händen der Hofmeister und des Marschalks Heinrich von Stein, sowie deren Gehilfen, Lorenz Nockel und Hans Öfelin. Höchste Anforderungen wurden an die fürstliche Verwaltung gestellt. Die Versorgung der Gäste samt ihrem Tross mit Unterkünften verlangte das Mitwirken nicht nur der städtischen Bürgerschaft, sondern auch der Bewohner des Umlandes. Listen zur Einlosierung mit Angabe der Zimmer und Betten, sowie der Stellplätze für Pferde in der Stadt und den beiden Vorstädten wurden erstellt.33

Heinrich von Stein wird in den Quellen zur Neuburger Hochzeit im Futterzettel des Bräutigams Philipp Ludwig aufgeführt: „Hainrich vom Stain zue Niderstotzingen, Obrister unnd diser Zeit verordneter Hofmarschalckh“ (M Bl. 15r). Er wird weiterhin in Ausübung seiner Funktion „alls verordneter Marschalckh“ (M Bl. 47v, siehe außerdem M Bl. 54v) beschrieben. ←23 | 24→In der Münchner Handschrift wird die Ankunft der ersten Gäste auf den 22. September 1574 (Mittwoch) datiert (vgl. M Bl. 23r). Das eigentliche Festprogramm beginnt jedoch erst mit dem Eintreffen der Braut am 26. September. Diese traditionelle Brauteinholung findet an einem Sonntag statt, gemäß dem spezifischen Festmuster im Spätmittelalter, nach dem sonntags das Fest begann und das auch noch bis in die Frühe Neuzeit hinein maßgeblich den Ablauf der Feste bestimmte.34 Das Entgegenreiten ist das übliche Zeremoniell und ein Zeichen der Ehrerweisung.35 Zudem kam dieses Verfahren dem Repräsentationsbedürfnis entgegen, da man einen pompösen Einzug in den Festort zelebrieren konnte. Im Gegensatz zu den räumlich festgelegten Feiern, konnten bei dem dahinziehenden Tross der Braut weit mehr Menschen an der Zurschaustellung des Reichtums teilhaben.36

Um der Braut entgegenzureiten, versammeln sich der Bräutigam und seine Delegation auf den Wiesen vor der Stadt Neuburg, um in vorbestimmter Formation die Braut an dem vereinbarten Ort Stepperg zu begrüßen. Den Quellen zufolge gab es kein überschwängliches Begrüßungszeremoniell der beiden aufeinandertreffenden Gruppen. Die Begrüßung der Fürsten findet zu Pferd statt,37 worauf sich die Gruppen neu zu einer Delegation formieren, die erst spät abends Neuburg erreicht.

An dem folgenden Montag (27. September 1574) findet die Trauungszeremonie in dem großen Saal des Neuburger Schlosses statt. Die Vermählung wird durch den Hofprediger Philipp Ludwigs durchgeführt, wonach die Trauung der reformierten Kirche gemäß abgehalten wurde. Zu vermissen bei der Aufzeichnung ist eine ausführliche Beschreibung der Kleidung des Brautpaares, insbesondere der Braut. „[Dabei war] [e]ine prunkvoll geschmückte Braut […] nicht nur für das Prestige des Elternhauses ←24 | 25→maßgebend, sondern auch für die Familie des Bräutigams“.38 Anschließend kommt die Festgesellschaft zum fürstlichen Festmahl zusammen. Die Gäste sitzen an einer langen Tafel. An der Stirnseite des langen Tisches nimmt das Brautpaar Platz: Anna auf der rechten Seite, zu ihrer Linken Philipp Ludwig. Die Sitzordnung der Gäste war üblicherweise auf ihre soziale Stellung hin ausgerichtet. Eine besondere Wertschätzung des Gastes war es, wenn er den Platz direkt neben dem Gastgeber zugewiesen bekam.39 Nach dem Essen findet der traditionelle Tanz des Brautpaares statt. Zusätzlich inszeniert wird dieser Akt durch die Herzöge Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg und Albrecht V. von Bayern, die mit Fackeln dem Paar vor- und nachtanzen.40 Nach den Tänzen werden Braut und Bräutigam aus dem großen Saal in das Schlafgemach geführt. Charakteristisch werden die Eheleute nur von einem exklusiven Kreis der Gäste in das Gemach begleitet. Der weltliche Akt des Beilagers bestand meist in einem symbolischen Zudecken des in einem Bett liegenden, voll bekleideten Brautpaars. Mit dieser Zeremonie werden zum einen der Ehevollzug und zum anderen der Übergang der Braut aus der Verantwortung des Vaters in die des Ehemannes markiert.41

Dienstags beginnt der Tag mit der Morgengabe und dem traditionellen Gottesdienst am Morgen nach der Trauung. Danach erfolgt die Übergabe der Hochzeitsgeschenke durch die Gäste in rangmäßiger Abstufung. Der Höhepunkt des anschließenden Festessens sind die dreizehn Schaugerichte, die Szenen aus der Bibel und der griechischen Mythologie zeigen.

An den beiden folgenden Tagen finden die Turnierveranstaltungen statt: mittwochs das Ringrennen, donnerstags das Fußturnier. Bei der Beschreibung des Turniers zu Pferd steht weniger das eigentliche Turnieren im Vordergrund, als vielmehr der inszenierte Auftritt der Turnierteilnehmer, die diese Gelegenheit als beeindruckende Möglichkeit der Repräsentation ←25 | 26→ihres Ranges nutzen. Der Bräutigam selbst fährt verkleidet als griechische Göttin auf einem Triumphwagen auf den Turnierplatz. Der Aufzug der einzelnen Parteien zum Turnier kommt einer Choreographie gleich, bei der die Fürsten als Akteure fungierten. „[D]emnach [standen] die Fürsten im Zentrum, sie unterhielten sich selbst und feierten sich selbst in der Gemeinschaft“.42 Nach dem Fußturnier an dem 30. September 1574 wurde abends zur Unterhaltung der Gäste ein Feuerwerk arrangiert. Dieses soll bis spät in die Nacht gedauert haben und bildete den letzten Unterhaltungspunkt der fünftägigen Hochzeitsfeierlichkeit.

Franz Anton Förch weist darauf hin, dass die Vermählung in Neuburg mit fürstlicher Pracht gefeiert wurde. Auch alle Stände hätten sich dazu hinreißen lassen, ihre Freude über diese Verbindung kundzutun. Herausgehoben vom Autor wird insbesondere die Anwesenheit Herzogs Albrecht V. von Bayern.43

 

1 Amberg, Staatsarchiv, Fürstentum Pfalz-Sulzbach, Geheime Registratur 2708. Im Folgenden betitelt als Amberger Handschrift. Zitiert als: A. München, Geheimes Hausarchiv, Korrespondenzakte 72/3. Im Folgenden betitelt als: Münchner Handschrift. Zitiert als: M. Zweibrücken, LBZ / Bibliotheca Bipontina, Hs 17 B. Im Folgenden betitelt als: Zweibrücker Handschrift. Zitiert als: Z. VD16 H 2601, Exemplar München, Bayerische Staatsbibliothek, Res/L.eleg.m. 271 b. (Franckfurt am Mayn 1576, Sigmund Feyerabend.) Im Folgenden zitiert als: D. Um Zitate aus den Quellen nachzuweisen, werden die Siglen im Fließtext in runde Klammern gesetzt. Textauszüge aus den der Edition zugrunde gelegten Quellen werden den Editionsprinzipien gemäß in der Arbeit zitiert. Vgl. hierzu Kap. 3.1.2. Zitate aus anderen Quellen werden der Vorlage entsprechend übernommen. Angaben innerhalb der Zitate in eckiger Klammer entsprechen Ergänzungen der Autorin.

2 Vgl. Förch 1955, S. 59–62.

3 Vgl. Fuchs, Peter: „Philipp Ludwig“. In: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 383–384 [Onlinefassung] URL: http://www.deutsche-biographie.de/sfz35633.html (Zugriff: 11.06.2018). Bei der Testamentseröffnung Herzog Wolfgangs betrug die Schuldenhöhe für Zweibrücken 500.000 fl. und für Neuburg 80.000 fl. Philipp Ludwig übernahm zudem ein Drittel der Zweibrücker Schuldenlast. Vgl. Schöndorf 2009, S. 161 und Anm. 11.

Details

Seiten
408
ISBN (PDF)
9783631839966
ISBN (ePUB)
9783631839973
ISBN (MOBI)
9783631839980
ISBN (Buch)
9783631835036
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020 (Dezember)
Schlagworte
Höfisches Fest Editionswissenschaft Neuburg/Donau Pfalz-Zweibrücken Beschreibung Festbericht Handschrift Fürstenhochzeit Reisebericht Quellenforschung
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2021. 408 S., 5 farb. Abb., 25 s/w Abb., 24 Tab.

Biographische Angaben

Rebecca Anna (Autor)

Rebecca Anna studierte Germanistik an der Universität des Saarlandes. Sie war dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ältere deutsche Philologie tätig und absolvierte in Speyer und München ihr Referendariat für den wissenschaftlichen Bibliotheksdienst.

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Titel: Die Hochzeit von Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg und Anna von Jülich-Kleve-Berg (1574)