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Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg

Varietätenkontakt zwischen Alteingesessenen und immigrierten Vertriebenen. Teil 1: Sprachsystemgeschichte

von Klaas-Hinrich Ehlers (Autor)
Monographie 492 Seiten
Open Access

Zusammenfassung

Der erste Band der mecklenburgischen Sprachgeschichte rekonstruiert den Strukturwandel der regional gebundenen Varietäten des Deutschen im Norden Mecklenburgs. An ausgewählten Variablen aus der Phonetik/Phonologie, Morphosyntax und Lexik wird die diachrone Entwicklung des Niederdeutschen und des mecklenburgischen Regiolekts in ihrer kontaktlinguistischen Wechselwirkung mit dem überregionalen Standard herausgearbeitet. Erstmals in der modernen Regionalsprachenforschung bezieht die Studie auch die Herkunftsvarietäten der vielen Vertriebenen ein, die nach dem Zweiten Weltkrieg ins Land kamen. Die korpusbasierten Variationsanalysen zeigen die sprachlichen Folgen auf, die die Vertriebenenimmigration für die sprachlichen Ausgleichsprozesse in den mecklenburgischen Kommunikationsräumen hatte. Dieses Buch ist mit dem Johannes-Sass-Preis 2018 ausgezeichnet worden.

Details

Seiten
492
ISBN (PDF)
9783631758724
ISBN (ePUB)
9783631758731
ISBN (MOBI)
9783631758748
ISBN (Buch)
9783631758717
Open Access
CC-BY-NC-ND
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018 (September)
Schlagworte
Regiolekt Niederdeutsch Sprachgeschichte Vertreibung Migrationslinguistik Mecklenburg-Vorpommern
Erschienen
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien. 2018. 492 S., 56 s/w Abb., 12 s/w Tab.

Biographische Angaben

Klaas-Hinrich Ehlers (Autor)

Klaas-Hinrich Ehlers ist Privatdozent für germanistische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er ist Mitarbeiter am Norddeutschen Sprachatlas. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Regionalsprachen Norddeutschlands, die Geschichte höflicher Routinen und die Geschichte der Sprachwissenschaft.

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Titel: Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg