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Wie viel Deutschunterricht brauchen Berufsschüler?

Die Geschichte eines umstrittenen Unterrichtsfaches

von Hilmar Grundmann (Autor:in)
©2001 Monographie 330 Seiten

Zusammenfassung

Die Geschichte des Deutschunterrichts an berufsbildenden Schulen ist vor allem die Geschichte zweier ganz unterschiedlicher Entwicklungen, die aber aufs engste miteinander zusammenhängen. Das sind zum einen die ständigen Versuche, dieses Unterrichtsfach der Ideologie des Berufsbezugs zu unterwerfen. Und das sind zum anderen die durch diese Versuche provozierten Bemühungen, eine fachdidaktische Konzeption zu entwickeln, die auf die Besonderheiten des Deutschunterrichts als ein sog. allgemein bildendes Fach an berufsbildenden Schulen zugeschnitten ist. Dabei haben sich bisher zwei umfassende Konzeptionen herausgebildet: das «Darmstädter Modell» und das «Hamburger Modell». Ihnen ist gemeinsam, dass sie sich auch als Beitrag verstehen, dem teils immer nachhaltiger eingeforderten, teils aber auch immer wieder in Frage gestellten Bildungsanspruch des Berufsschülers gegen das – legitime – betriebliche Verwertungsinteresse zu seinem Recht zu verhelfen.

Details

Seiten
330
Jahr
2001
ISBN (Paperback)
9783631370216
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2001. 329 S.

Biographische Angaben

Hilmar Grundmann (Autor:in)

Der Autor: Hilmar Grundmann, geboren 1938. Studium der Erziehungswissenschaft, der deutschen Sprache und Literatur sowie ihrer Didaktik, der Philosophie und der Wirtschaftswissenschaften; Diplomhandelslehrer und Promotion. Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Hamburg.

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Titel: Wie viel Deutschunterricht brauchen Berufsschüler?