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Zur Entwicklung des Dudens und seinem Verhältnis zu den amtlichen Regelwerken der deutschen Orthographie

von Gunnar Böhme (Autor:in)
©2002 Dissertation XVI, 466 Seiten

Zusammenfassung

Im Fokus der Untersuchung steht die Genese des Rechtschreibdudens von der 1. Auflage 1880 bis zur 20. Auflage 1991 in orthographiehistorischer, inhaltlicher und lexikographischer Sicht. Um die Dudenentwicklung auch in ihrem Verhältnis zur amtlichen Norm zu veranschaulichen, werden signifikante Dudenauflagen mit den zwischen 1879 und 1941 edierten amtlichen Regelwerken der deutschen Orthographie inhaltlich verglichen. Diese Analyse soll den Nachweis erbringen, dass der Duden in nahezu allen Regelbereichen eine zunehmend von der amtlichen Regelung unabhängige inhaltliche Entwicklung vollzieht. Ein weiteres Ziel ist die Dokumentation und Begründung der orthographiehistorisch stetig gewachsenen Rolle des Dudens vor dem Hintergrund einer sich verringernden Bedeutung der amtlichen Regelwerke.

Details

Seiten
XVI, 466
Jahr
2002
ISBN (Paperback)
9783631494219
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Standarddeutsch Dialektik Standardsprache
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2001. XVI, 466 S.

Biographische Angaben

Gunnar Böhme (Autor:in)

Der Autor: Gunnar Böhme wurde 1966 auf der Insel Rügen geboren. 1987 bis 1992 Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Rostock, Abschluss mit der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien. 1992 bis 1997 wiss. Mitarbeiter an den Universitäten Rostock und Kiel; anschließend Studium an einer Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, seit 2001 Diplomverwaltungswirt in der Sozialversicherung; lebt in der Hansestadt Stralsund.

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Titel: Zur Entwicklung des Dudens und seinem Verhältnis zu den amtlichen Regelwerken der deutschen Orthographie