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Konstruktionsmerkmale der Averroes-Rezeption

Ein religionswissenschaftlicher Beitrag zur Rezeptionsgeschichte des islamischen Philosophen Ibn Ruschd

von Markus Zanner (Autor:in)
Dissertation 182 Seiten

Zusammenfassung

1998 jährte sich zum achthundertsten Mal der Todestag von Abu Al-Walid Muhammad Ibn Ahmad Ibn Muhammad Ibn Ruschd. In der latinisierten Fassung ist sein Name in der westlichen Welt bis in die Gegenwart präsent: Averroes. Averroes hat sich im Laufe seiner fast 700-jährigen Rezeptionsgeschichte in der westlichen Welt zu einem Topos in der Auseinandersetzung mit dem sogenannten Orient entwickelt. Die Bandbreite der gegenwärtigen Averroes-Konnotationen wirft vielfältige Fragen auf: Läßt sich in der Rezeptionsgeschichte ein Konstruktionsvorgang verfolgen, der zum aktuellen Averroesbild führt? Wie hat sich das Averroesbild im Abendland seit dem 13. Jahrhundert verändert? Läßt sich die gegenwärtige Averroes-Rezeption mit historischen Rezeptionsperspektiven in Verbindung bringen? Die Spuren werden in dieser Arbeit aus religionswissenschaftlicher Sicht verfolgt. Dabei werden wesentliche Etappen der Veränderung nachgezeichnet, die Averroes im Laufe seiner abendländischen Rezeptionsgeschichte erfahren hat.

Details

Seiten
182
ISBN (Paperback)
9783631366295
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2002. 181 S., 8 Abb.

Biographische Angaben

Markus Zanner (Autor:in)

Der Autor: Markus Zanner, geboren 1967; Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Romanistik in Regensburg und Posadas (Argentinien). 1996-2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der Universität Regensburg. Seit Oktober 2000 Wissenschaftlicher Referent der Fakultät für Medizin der Technischen Universität München.

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Titel: Konstruktionsmerkmale der Averroes-Rezeption