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Bismarck in München

Formen und Funktionen der Bismarckrezeption (1885-1934)

von Jakob Hort (Autor:in)
Dissertation 220 Seiten

Zusammenfassung

Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem «Münchner Hochschulpreis 2003».
Ein Preuße in München – Bismarck, verehrt als Reichsgründer, verachtet als Zerstörer bayerischer Eigenständigkeit und Katholikenschreck – von diesem spannungsreichen Verhältnis des Münchner Stadtbürgertums zur nationalen Kultfigur wird hier erzählt. Dabei werden Formen, Bedeutung und Entwicklung der Bismarckwahrnehmung untersucht: zum einen am Beispiel der großen Bismarckfeiern anlässlich der Geburtstage 1885 und 1895, des Bismarck-Besuches in München 1892, der Totenfeier von 1898 und der Gedächtnisfeiern bis 1934, zum anderen anhand der wechselvollen und so unterschiedlichen Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der beiden Münchner Bismarckdenkmäler. Der Wandel des Bismarckgedenkens spiegelt gesellschaftliche Veränderungen wider, gibt Auskunft über politische Kultur, nationales Selbstverständnis und bürgerliches Geschichtsbewusstsein in München vom Kaiserreich bis in die Anfänge des Nationalsozialismus.

Details

Seiten
220
ISBN (Paperback)
9783631522523
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2004. 220 S., 39 Abb.

Biographische Angaben

Jakob Hort (Autor:in)

Der Autor: Jakob Hort, geboren 1977, hat in München Neuere und Neueste Geschichte, Alte Geschichte und Politische Wissenschaften studiert. Derzeit absolviert er in Berlin den Postgraduierten-Studiengang Europawissenschaften.

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Titel: Bismarck in München