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Kollektive Freiheitsvorstellungen im frühneuzeitlichen Europa (1400-1850)

von Georg Schmidt (Band-Herausgeber:in) Martin van Gelderen (Band-Herausgeber:in) Christopher Snigula (Band-Herausgeber:in)
Sammelband X, 558 Seiten

Zusammenfassung

Der Band bietet eine erste Übersicht der Forschungen zu den kollektiven Freiheitsvorstellungen im frühneuzeitlichen Europa. In 31 Beiträgen, die räumlich von Schweden bis Spanien, von Kroatien bis Schottland und thematisch vom Lutherschen Freiheitsbegriff bis zur Eigentumsfreiheit in der Geschlechterordnung des späten 18. Jahrhunderts reichen, werden nationale, regionale sowie strukturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten vorgestellt. Die alte Freiheit richtete sich gegen die Freiheiten (Privilegien), zielte aber nicht auf individuelle Menschen- oder Freiheitsrechte, sondern auf Machtkontrolle, Partizipation und die politische Selbständigkeit des Gemeinwesens. Diese Traditionen dürfen nicht vergessen werden, wenn Europa heute seine Freiheit zum Exportartikel erklärt.

Details

Seiten
X, 558
ISBN (Hardcover)
9783631549490
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2006. X, 558 S., 19 Abb.

Biographische Angaben

Georg Schmidt (Band-Herausgeber:in) Martin van Gelderen (Band-Herausgeber:in) Christopher Snigula (Band-Herausgeber:in)

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Titel: Kollektive Freiheitsvorstellungen im frühneuzeitlichen Europa (1400-1850)