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Zyperns Beitritt zur Europäischen Union

Vom Antrag auf Mitgliedschaft bis zum Protokoll der Beitrittsakte

von Hauke Stöwsand (Autor:in)
Dissertation 232 Seiten

Zusammenfassung

Zypern, 1974 durch Intervention des türkischen Militärs geteilte Insel, ist seit dem 1. Mai 2004 Mitgliedstaat der Europäischen Union. Ein kurzer Blick auf die politischen und rechtlichen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte genügt, um sich die Herausforderungen zu verdeutlichen, denen die Europäische Union dadurch gegenübersteht – die Verantwortung für eine Lösung des Konflikts zwischen Zyperngriechen und Zyperntürken, aber auch die Wahrung der Rechtseinheit der Europäischen Gemeinschaft. Dieser Problematik und dem völkerrechtlichen Rahmen des Beitritts gilt das Augenmerk des Autors. Seine Arbeit versteht sich als Nachzeichnung der Beitrittsbedingungen im weitesten Sinne und der daraus folgenden Konsequenzen. Nach einer Darlegung der überkommenen Konfliktlinien werden chronologisch die einzelnen Abschnitte entfaltet. Anschließend wendet sich der Autor den Lösungsbemühungen von UN und EU im Rahmen des so genannten Annan-Plans zu und gelangt schließlich zu einer eingehenden Betrachtung der Einwirkungen des gemeinschaftlichen Assoziationsrechts und des Gemeinschaftsrechts selbst auf Beitritt und Konflikt.

Details

Seiten
232
ISBN (Paperback)
9783631560839
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007. 231 S.

Biographische Angaben

Hauke Stöwsand (Autor:in)

Der Autor: Hauke Stöwsand, geboren 1975 in Hamburg, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Kiel und Strasbourg. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Europaparlament. Seit 2005 ist der Autor Rechtsreferendar beim Landgericht Lübeck.

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Titel: Zyperns Beitritt zur Europäischen Union