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«Die Schöne und das Biest»

... von der Erzählung zum Film

von Renate Erhart (Autor:in)
Dissertation 244 Seiten

Zusammenfassung

Das klassische Märchen von der Schönen und dem Ungeheuer, La Belle et la Bête, ist Ausgangspunkt dieser Arbeit. Es wird der Entwicklung dieser Erzählung von den antiken Quellen über die mittelalterliche Literatur, die französischen Feenmärchen, die Volksmärchensammlungen der Romantik bis hin zur feministischen Literatur des 20. Jahrhunderts nachgespürt. Die Rezeptionsgeschichte und die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten sind ebenso weitläufig wie die damit verbundenen wissenschaftlichen Ansätze – neben volkskundlich geprägter Erzählforschung wird auch auf Aspekte historisch-kulturwissenschaftlicher, psychoanalytischer und feministischer Forschung eingegangen. Aufgrund der außergewöhnlichen Popularität des Märchens sind zahlreiche Filmvarianten entstanden, die den Schwerpunkt des zweiten Teils der Arbeit bilden. Dem Leser werden eine Reihe stofftypischer Real- und Trickverfilmungen des Märchens vorgestellt. Dabei werden Aufbau und Gestaltung im Sinne einer volkskundlichen Narrativistik anhand der Motive erarbeitet und analysiert. Auf dieser Grundlage ergibt sich ein Bild der sich epochal wandelnden Wahrnehmung des Themas.

Details

Seiten
244
ISBN (Paperback)
9783631551820
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007. 239 S., 57 Abb., 2 Tab.

Biographische Angaben

Renate Erhart (Autor:in)

Die Autorin: Renate Erhart, geboren 1959, begann nach einer Ausbildung zur Ergotherapeutin und langjähriger Berufstätigkeit ihr Studium der Volkskunde am Innsbrucker Institut für Europäische Ethnologie/Volkskunde, das sie 2004 abschloss.

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Titel: «Die Schöne und das Biest»