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Vatikan und Shoa

Die Haltung des Heiligen Stuhls zu den Juden von der Zeit des Nationalsozialismus bis zum Heiligen Jahr 2000

von Dietmar Päschel (Autor:in)
Monographie 150 Seiten

Zusammenfassung

Die Shoa markierte eine Zäsur in der Haltung der römisch-katholischen Kirche zu den Juden. Von dem entfesselten Rassenwahn des Nationalsozialismus herausgefordert, gelang es während der Shoa unter den Päpsten Pius XI. und Pius XII. nur ansatzweise, die Sicht auf das Judentum theologisch zu reflektieren und eine Verurteilung der Judenverfolgung dogmatisch zu begründen. Nach dem Ende der Hitlerdiktatur läutete der Vatikan einen umfangreichen Prozess der Neubesinnung in der Haltung zu den Juden ein, dessen Höhepunkt die Erklärung «Nostra aetate» des Zweiten Vatikanischen Konzils bildete. Der Autor zeichnet die Entwicklungslinien bis zum Ende des 20. Jahrhunderts nach und deutet unter Bezug auf das ekklesiologische Selbstverständnis der römisch-katholischen Kirche die Probleme an, die den Weg der Versöhnung mit dem Judentum kennzeichnen.

Details

Seiten
150
ISBN (Paperback)
9783631568286
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007. 150 S.

Biographische Angaben

Dietmar Päschel (Autor:in)

Der Autor: Dietmar Päschel, geboren 1979, studierte Evangelische Theologie in Leipzig, Heidelberg und Friedensau und war Gasthörer an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.

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Titel: Vatikan und Shoa