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Das Dilemma der sozialen Ökologie

Dargestellt am Beispiel der Rollenfindung behinderter Menschen- Onto- und phylogenetische Bedingungen von Segregation und Integration- Grundzüge einer Rehabilitationsanthropologie

von Jörn Greve (Autor:in)
Habilitationsschrift 440 Seiten

Zusammenfassung

Die Umsetzung der WHO-ICF-Klassifikation verweist auf Lücken in der gesellschaftlichen Praxis. Was verstellt den gesellschaftlichen Dialog; was strukturiert ihn so, dass er segregierend werden kann? Liegt darin ein Grundwiderspruch des sozialen und des ökologischen Kontextes? War das immer so? Was hat die Widersprüche zwischen Integration und Segregation während der Mensch- und Kulturwerdung möglicherweise vertieft? Vor allem aber, was hat zur Euthanasie, was zum «Unfassbaren» beigetragen? Diese Fragen gilt es mithilfe ur- und frühgeschichtlicher Daten möglichst weitgehend zu beantworten, um daraus Anregungen für zukünftige Konzepte zur Integration von Menschen mit Behinderungen zu gewinnen. Dabei sind systemtheoretische und hermeneutische Betrachtungen und Analysen unerlässlich.

Details

Seiten
440
ISBN (Paperback)
9783631574829
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. 440 S., 13 Abb., 10 Tab., 1 Graf.

Biographische Angaben

Jörn Greve (Autor:in)

Der Autor: Jörn Greve, PD, Dr. med., geboren 1939, Nervenarzt; Betreuung des Friedenauer Integrations-Modells; Publikationen zu: Erhebungsverfahren für berufliche Rehabilitation und Prävention (IQPR-Mitarbeiter), ICF-Anwendung, Evolution, Nachhaltigkeit, Reha-Ethik und Euthanasie; Habilitation mit dieser Publikation.

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Titel: Das Dilemma der sozialen Ökologie